Zum Artikel von Simon Rosner,
26. März

Falsche Strategie bei
der Impfstoffbestellung

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat bei der Anfragebeantwortung im Parlament erklärt: Da man nicht wusste, welcher Covid-Impfstoff sich als brauchbar heraus stellen sollte, hat man die Bestellmengen verteilt. Das war der komplett falsche Ansatz. Wenn man nicht weiß, welcher Impfstoff sich als brauchbar erweisen sollte, dann hat man überall die maximal benötigte Menge zu bestellen, statt sie aufzuteilen.

Peter Jürß,

1160 Wien

Zum Artikel von Matthias Winterer, 20. März

Volle Wiener Parks im Pandemie-Frühling

Ich denke, das Thema "Zu wenig Grün für alle" ist so vielseitig, dass die einseitige Fokussierung auf die "dicke Geldtaschen" der Realität nicht gerecht wird. Sicher ist, dass die überfüllten Freizeitplätze der derzeitigen Situation der Pandemie zuzuordnen sind. Der halbe Rathauspark ist sechs Monate total und der Rathausplatz teilweise gesperrt - für den Eislaufplatz. Und das jedes Jahr. Die Kühlung der Eisfläche verursacht gewaltige Kosten, mehrere tausend Quadratmeter Rasen werden jedes Jahr neu verlegt, die Bäume erleiden Schäden. Dazu ist der Erholungsraum in dieser Zeit vielen Anrainern der angrenzenden Bezirke genommen. Überall um das Rathaus wird gerade gebaut und gegraben - für die nächsten fünf Jahre. Vielleicht wäre das ein Ansatz, den Anrainern der Bezirke 1, 7, 8 und 9 für die nächsten Jahre mehr Grünraum zuzugestehen.

Marialuise Anzenhofer,

1010 Wien

Innovative Mittel
gegen die Pandemie

In Liechtenstein wurde ein Wunderarmband erfunden, das Corona-Infektionen schon Tage vorher erkennt. In Israel wird eine Covid-Schluckimpfung entwickelt, in Hongkong eröffnete unlängst ein Corona-Spital mit 800 Intensivbetten, das in drei Monaten gebaut wurde. Wie viele Intensivbetten hätte man in Österreich in einem Jahr errichten können? Doch unsere Politiker können nur eines: zusperren und verbieten.

Peter Stumvoll,

1160 Wien

Im Internet statt
auf der Straße

Ich möchte betonen, dass ich alles einsehe, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, wenn es wohldurchdacht angeordnet wird. Ich bin aber gegen öffentliche Kundgebungen unter Verweis auf das demokratische Demonstrationsrecht, wo der Ausbreitung der Viren Tür und Tor geöffnet wird. Warum könnten Menschen, die das auch vielleicht berechtigte Bedürfnis zu demonstrieren haben, nicht veranlasst werden, in der derzeitigen Situation Video-Demos abzuhalten? Demonstrationen wären in einen sicheren Bereich verlagert, und der Demokratie wäre kein Abbruch getan.

Dr. Christel Hirn,

per E-Mail