Zum Gastkommentar von
Katharina Braun, 9. April

Energieversorgung
mit grünem Gas

Im Gastkommentar "Ohne Natur keine Wirtschaft" wird geschrieben, dass die Experten uneinig scheinen, wieweit die Energienachfrage mit grünem Gas abgedeckt werden kann. Als Verfasser einer der erwähnten Studien möchten wir festhalten, dass hier keine Uneinigkeit zwischen Experten besteht, ganz im Gegenteil.

In der Studie der Johannes Kepler Universität wurde das Potenzial für die Erzeugung von grünem Gas mittels biochemischer Konversion (Biogas und Deponiegas) betrachtet. In unserer Studie haben wir zusätzlich Roh- und Reststoffe betrachtet, die mittels thermochemischer Konversion (thermischer Vergasung) zu grünem Gas umgewandelt werden können. So schlussfolgern wir aus den beiden Arbeiten, dass bis 2050 rund 50 Prozent der aktuellen Nachfrage mit grünem Gas gedeckt werden könnten.

DI Dr. Christoph Strasser und
DI Dr. Walter Haslinger,

8010 Graz

Der Rücktritt von
Rudolf Anschober

Trotz der Hass-Postings und Morddrohungen kann Rudolf Anschober davon ausgehen, dass der Großteil der Bevölkerung hinter ihm stand. Deshalb gebührt ihm unser aller Dank für die gigantische Arbeit im Interesse unserer Republik und der österreichischen Bevölkerung. In Zeiten wie diesen die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist wahrlich kein Honiglecken. Und beliebt macht man sich damit leider auch nicht. Danke für seine aufopfernde Arbeit und seinen Weg, das Beste für die Bevölkerung in diesen Corona-Zeiten zu tun.

Walter Papst,

per E-Mail

Vorleistungen für den
neuen Gesundheitsminister

Die "Wiener Zeitung" ignoriert offensichtlich die heroische Pionierleistung von Rudi Anschober seit Beginn der Pandemie. Für seinen Nachfolger ist es wahrlich keine Herkulesaufgabe mehr, ab sofort mit dem richtigen Zug zu fahren und die richtigen Weichen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen, wenn das gesamte Schienennetz bereits von seinem Vorgänger errichtet worden ist und alle Züge jederzeit einsatzbereit sind.

Dr. Norbert Rozsenich,

1170 Wien

Eine sinnvolle Maßnahme gegen Covid-Ansteckungen

Der Wiener Bürgermeister hat wirklich zweckdienliche Maßnahmen ergriffen. Er hat Maskentragen an Orten verordnet, wo wirklich die Cluster entstehen: dort, wo sich bisher Corona-Unbekümmerte in Massen, aber ohne Maske und Abstand getroffen haben, an zentralen Wiener Plätzen und an der Donaukanal-Promenade.

Das ist eine sinnvolle Maßnahme, die dazu noch Wirtschaft und Arbeitsmarkt nicht schädigen wird. Daraus könnten auch andere, die für die Erlassung von Corona-Vorschriften zuständig sind, ihre Lehren ziehen.

Peter F. Lang,

per E-Mail