Zum Artikel von Bettina Figl und Thomas Seifert, 17. April

Weniger Autoverkehr
in den Städten

Es ist gewiss vernünftig, sich darüber Gedanken zu machen, wie weniger Verkehr mit Kraftfahrzeugen in Städten erreichbar wäre. Aber "Städte ohne Autos" sind eine verrückte Illusion. Wie sollen Gegenstände transportiert werden? Die Mobilität der Einwohner konkret in Wien ist dank der guten öffentlichen Verkehrsmittel zu einem guten Teil ohne Auto möglich. Vieles, etwa der Landausflug, ist es ohne Auto nicht oder kaum.

Die im Artikel erwähnten Städte kenne ich alle. In allen gibt es recht viel Autoverkehr ebenso wie Leute, die mit dem Rad unterwegs sind. Autofahrer und anders mobile Menschen können gut miteinander leben.

Mag. Werner Cejnek,

per E-Mail

Zum Ableben von
Rudolf Burger

Vom leider verstorbenen Rudolf Burger, diesem messerscharfen Denker und mutigen, streitbaren Philosophen, könnte man einiges lernen, wie: möglichst selbst zu denken und nicht Schlagworten und Schlagwort-Verkäufern nachzurennen; unabhängiges Denken höher zu schätzen als die Ein- und Unterordnung in die Political Correctness; Skepsis, Hinterfragen und das Ringen um das immer noch treffendere, bessere Argument gegen das allzu Laute und allzu Schnelle wären nicht verkehrt; schnelle, vorschnelle Entscheidungen erhalten nicht selten den Vorzug vor guten, gut überlegten Entscheidungen.

Karl Brunner,

9020 Klagenfurt

Grenzwertige Fälle
der Maskenpflicht

Im Zuge des Wiener Lockdowns wurde für verschiedene Plätze der Stadt eine FFP2-Maskenpflicht verordnet, unter anderem für den Stephansplatz. Wenn man mit Maske diesen Platz quert, kommt man sich allerdings blöd vor, denn von den Überquerern des Platzes tragen nur etwa 50 Prozent eine Maske, aber sie halten immerhin den Mindestabstand ein. Diejenigen aber, die dicht gedrängt auf den Steinbänken vor dem Haas-Haus sitzen, tragen zu 100 Prozent keine Maske. Welchen Sinn haben Bestimmungen, die nicht kontrolliert werden? Hauptsache, die "Corona-Verweigerer" dürfen ihr demokratisches Demonstrationsrecht ausleben!

Günter Braun,

1020 Wien

Auf ein baldiges
Ende des Lockdowns

Mai solls wenden

Mai solls enden

Dank Dir sei

Mein lieber Mai

Ernst Wiedermann,

per E-Mail