Ein Vorschlag für eine CO2-Besteuerung

Wenn man im Zuge einer CO2Steuer den Benzin- und Dieselpreis erhöht, geht man meines Erachtens in die falsche Richtung. Tatsache ist doch, dass Autos mit herkömmlichem Antrieb in den vergangenen Jahren beim Schadstoffausstoß immer besser geworden sind. Je älter ein Auto, desto schadstoffreicher.

Ein gerechter Ansatz für eine CO2-Besteuerung wäre: Jeder Neuwagen startet mit der seiner Klasse entsprechenden Kfz-Steuer, und diese erhöht sich pro Zulassungsjahr um 5 Prozent. Das böte einen Anreiz, alte Autos schneller aus dem Verkehr zu ziehen - also in gewissem Sinn ein Turbo für die Kfz-Wirtschaft -, aber auch ein Regelsystem zur Verminderung des CO2-Ausstoßes.

Günter Braun,

1020 Wien

Eine Regionalstadtbahn
für die Stadt Salzburg

In vielen Städten wurde längst erkannt, dass dem ausufernden Pkw-Verkehr nur ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr, ganz besonders Schienenverkehr, entgegenwirken kann. Die jahrzehntelange Diskussion um die Lokalbahnverlängerung hat gezeigt, dass in Salzburg ausschließlich die Verknüpfung der Lokalbahn und der Bundesbahnstrecken, mit Regionalstadtbahnzügen im Innenstadttunnel, in der Lage ist, rund 50.000 Pkw-Fahrten aus Stadt und Umland im Umkreis von 50 bis 70 Kilometern um die Stadt Salzburg pro Tag auf den Schienenverkehr zu verlagern. Eine andere Alternative zum Straßenverkehrschaos ist weit und breit nicht in Sicht.

Nach vierzig Jahren Meinungsbildungsprozess haben sich nun endlich vernunftbegabte Politiker um Landeshauptmann Wilfried Haslauer zusammengefunden, das Projekt "S-Link" in Form der Lokalbahnverlängerung umzusetzen, wofür man nur "Dankeschön" sagen kann. Nach vierzig Jahren Stau kann es nur mehr heißen: bis 31. Dezember 2021 Einreichplanung bis "Mirabell" und 2023 Baubeginn!

Richard Fuchs,

"Die Rote Elektrische" (Obmann)