Zum Kommentar von
Christian Ortner, 7. Mai

Es gibt kein Recht auf Ressourcenverschwendung

Wieder einmal malt Christian Ortner den Teufel an die Wand. Aktuelles Thema: "Degrowth", für Neoliberale vermutlich das Reizwort schlechthin. Der Autor sieht eine "extrem dystopische Welt" heraufdämmern, in der die Zahl der Flugreisen eingeschränkt und sogar Waschmaschinen und Toaster rationiert werden. Was ungefähr das Schlimmste ist, was man sich für die nächsten Jahrzehnte vorstellen kann. Da jagen einem Dürren, Überschwemmungen, Hungersnöte, Verteilungskämpfe und Migration unvorstellbaren Ausmaßes viel weniger Angst ein.

Was Herrn Ortner unbekannt sein dürfte: Es gibt kein Menschenrecht auf Ressourcenverschwendung. Es gibt kein Menschenrecht auf Naturzerstörung. Es gibt kein Menschenrecht auf grenzenloses Wachstum.

Mag. Gudrun Likar,

3500 Krems-Stein/Donau

Solidarisch unsere
Zukunft gestalten

Die Politik, das Parlament, die Regierung fallen für die Bewältigung unserer Nöte, Ängste und Probleme komplett aus. Traurig, wenn nur noch das Bundesverfassungsgesetz, Richterinnen und Richter mit aufrechtem Rückgrat und die legitimierte Autorität des Bundespräsidenten das Abrutschen in das Chaos einer Bananenrepublik garantieren können.

Wir als Staat, also jede und jeder von uns, haben einiges zur tragen in den nächsten Jahrzehnten, um all die Fehler der Vergangenheit, die neuen 100-Milliarden-Euro-Schulden, den Absturz des Bildungssystems, den kaputten Planeten zu sanieren; unserer Jugend zu überzeugender Hoffnung zu verhelfen; einander solidarisch, nachbarschaftlich auszuhelfen, auch in psychischen Ausnahmesituationen der Pandemie.

Eine Verbeugung vor dem Krankenhauspersonal auf den Intensivstationen und dem wirklichen Super-Personal in den Supermärkten. Tausendmal Danke!

Fritz Baumgartner,

4222 St. Georgen/Gusen