Zum Leitartikel von
Walter Hämmerle, 11. Mai

Kritische Position
im Politgeschehen

Ich bewundere den Mut und Anstand und das journalistische Sendungsbewusstsein, in einer Zeit der Message Control kritisch zu bleiben und den Regierenden nicht nach dem Mund zu schreiben. Die Leitartikel von Walter Hämmerle sind immer Ausdruck eines liberalen und unabhängigen Kopfes. Weiter so, die "Wiener Zeitung" wurde schon so oft totgesagt und lebt noch immer.

Walter Ernsthofer,

per E-Mail

Die globale Strategie
der Vereinigten Staaten

Nach 20 Jahren Krieg müssen die USA und ihre Verbündeten eingestehen, dass Afghanistan nicht von außen befriedet werden kann, und beginnen mit dem Truppenabzug. Die USA sind kriegsmüde: Sie konzentrieren sich jetzt nicht mehr auf die Bekämpfung des Terrorismus, sondern beobachten die konkurrierenden Mächte China und Russland.

Eine neue Strategie hat sich durchgesetzt: Kein Einsatz von Kampftruppen in fernen Kriegsgebieten, in den Konfliktzonen befinden sich nur einige militärische Spezialisten, Ausbilder, Verbindungsoffiziere und paramilitärische Elemente. Militärische Einsatzmittel wie Kampfflugzeuge mit Abstandswaffen, Marschflugkörper und Drohnen werden von Europa und anderen sicheren Orten aus eingesetzt. Satelliten sorgen für Kommunikation, Navigation, Zielaufklärung und präzise Zielbekämpfung. Auch will man künftig stärker auf Internetverbindungen aus dem Weltall zurückgreifen, um flexibler agieren zu können.

Oberst i.R. Kurt Gärtner,

4600 Wels

Medizinische Kapazitäten
noch immer stark belastet

Jetzt haben wir über ein Jahr die Pandemie, und trotzdem sind die medizinischen Ressourcen noch immer unzureichend. 200 belegte Intensivbetten haben gereicht, um die Zwei-Millionen-Stadt Wien lahmzulegen. In China wurden neue Krankenhäuser gebaut: Wo sind unsere zusätzlichen Spitalsbetten, die zusätzlichen Intensivstationen? Wann wird mit dem Bau eines Pandemie-Spitals begonnen? Wir werden es brauchen.

Die Ausbildung für Intensivpflege dauere drei plus drei Jahre, hieß es einmal im TV. Bitte, das muss schneller gehen: sechs Monate Grundausbildung und dann "Learning on the Job".

Peter Jürß,

1160 Wien

Träume vom Urlaub
am griechischen Meer

Tiefblauer Himmel, Strandspaziergänge, würzige Meeresluft einatmen, das Spiel und das Rauschen der Wellen genießen, sich im warmen Wasser treiben lassen. Durch verträumte Gässchen des Fischerdorfes schlendern, den Sonnenuntergang bestaunen und einen Ouzo in einer urigen Taverne mit freundlichen Einheimischen genießen. Wann kann man endlich wieder reisen?

Mag. Wilfried Ledolter,

8680 Mürzzuschlag