Zum Gastkommentar von
Heinz Fischer, 18. Mai

Österreichs Position
im Nahostkonflikt

Endlich einmal ein ausgewogener, objektiver Beitrag zur Eskalation in Nahost und zum Hissen der
israelischen Fahne am Bundeskanzleramt von sehr kompetenter Stelle.

Dr. Werner Hainz,

1180 Wien

Zum Artikel von Agnes Fazekas, 15. Mai

Leben in Israel unter Raketenbeschuss

Danke für den sachlichen Erlebnisbericht aus Israel, in dem die Situation zwischen israelischen und arabischen Bürgern geschildert wird, wie sie ist und wie sie sein sollte.

Dr. Christel Hirn,

per E-Mail

Ein Aufschrei gegen
eine Besatzungsmacht

Ich mache mich zum Sprecher derer, die die israelische Fahne am Bundeskanzleramt zutiefst stört. Es ist eine klare Parteinahme von Österreich für das Vorgehen von Israel in der Auseinandersetzung mit den Palästinenserinnen und Palästinensern. Ich befürworte nicht den Raketenbeschuss der Hamas, aber ich sehe darin teilweise auch einen Hilfeschrei der Palästinenserinnen und Palästinenser, um auf ihre Situation als unterdrücktes Volk aufmerksam zu machen. Israel agiert tatsächlich als Besatzungsmacht, wie es der iranische Außenminister ausgedrückt hat.

Kaplan Franz Sieder,

3300 Amstetten

Eine Verletzung von Österreichs Neutralität

Der derzeitige Konflikt, der viele - hauptsächlich Palästinenser aus dem Gaza-Ghetto - das Leben kostet, kommt sowohl dem bei der Regierungsbildung gescheiterten Benjamin Netanjahu als auch der Hamas gelegen. Die einseitige Sympathiebekundung unseres Kanzlers durch Hissen der israelischen Flagge am Regierungsgebäude entsprach einer Neutralitätsverletzung und wird sicher keinen Beitrag zur Deeskalation bedeuten. Österreich wird auch kaum eine Vermittlerrolle einnehmen können.

Max Cholewka,

1220 Wien

Gefahr durch den
politischen Islam

Diese Angriffe auf Israel und die gewalttätigen Ausschreitungen der Pro-Palästinenser in verschiedenen europäischen Staaten machen deutlich, dass das Zusammenleben mit Menschen aus bestimmten Kulturen unüberwindliche Probleme aufwirft. Es wurde auch schon vor dem Ausbruch der Auseinandersetzungen in Nahost thematisiert, dass der sogenannte politische Islam die europäische Gesellschaft unterwandern kann, ohne dass dagegen vorgegangen wird. Leider ergehen sich die österreichischen Regierungsmitglieder nur in Floskeln, statt ausländische Gefährder der Demokratie sofort in ihre Heimatländer abzuschieben.

Dr. Erne Hackl,

5201 Seekirchen