Zum Gastkommentar von
Peter Malanik, 22. Mai

Wie kann die Luftfahrt klimafreundlicher werden?

Der Kommentar zeigt, dass auch die Interessenvertretungen der Luftfahrt den Ernst der Lage (endlich) erkannt haben und dass weitere Optimierungen der Flugzeugkonstruktion und der Flugwege nahe den erreichbaren Möglichkeiten sind. Den Notwendigkeiten des Klimaschutzes muss daher mit anderen Mitteln entsprochen werden.

Das Problem des CO2-Ausstoßes muss an der Quelle gelöst werden, beim Energielieferanten der Flugzeuge. Letztendlich wird Wasserstoff auch für die Luftfahrt als einzige klimaneutrale Energiequelle gesehen. Doch seine Erzeugung mittels Elektrolyse verlangt eine große Menge an elektrischem Strom, dessen Angebot aber mit der Propagierung der Elektro-Kraftfahrzeuge bald Grenzen finden wird. Daher die Pläne mehrerer europäischer Staaten, dieses kraft der Sonne über Afrika zu erhöhen - was aber an politische Bedingungen stößt und langwieriger Vorbereitungen für Erzeugung und Transport bedarf.

Damit ist die von Peter Malanik gepriesene Idee, "grünliches" Kerosin aus Erdöl-"Abfällen" zu erzeugen und auch damit sustainable aviation fuel zu produzieren, eine durchaus interessante Übergangslösung. Doch wo, von wem und in welcher Menge? Und wie teuer? Und was soll die Luftfahrt bis dahin machen?

Dr. Gerhard Stadler,

per E-Mail

Zum Gastkommentar von
Heinz Fischer, 18. Mai

Konflikt zwischen Israel
und den Palästinensern

Heinz Fischer hat mir voll aus der Seele gesprochen. Es hat mich nämlich gestört, dass keiner davon gesprochen hat, dass die palästinensischen Angriffe durch die Enteignung palästinensischer Wohnungen ausgelöst wurden.

Rosemarie Uiblein,

2381 Laab im Walde

Österreich zeigte
Flagge für Israel

An der trostlosen Lage der Palästinenser sind vor allem die Terroristen schuld, mit denen viele Palästinenser sympathisieren. Wenn Vertreter der österreichischen Regierung sich mit Israel solidarisieren, haben sie völlig recht. Man muss doch sehen, woher die empörten Reaktionen darauf kommen, um der Solidarisierung zustimmen zu können.

Mag. Werner Cejnek,

1030 Wien

Ein offener Umgang mit Flaggen anderer Staaten

Sehr verwundert sah ich einmal auf einer Website des Integrationsfonds eine rote ausländische Staatsflagge mit Halbmond und Stern. Meine Anfrage beim Innenministerium sowie beim Integrationsfonds brachte die Antwort: Dieses Zeichen sei nötig, um in Österreich lebende Menschen dieser Nation zum Deutschkurs zu bringen. Wir sind eben ein sehr offener Staat im Umgang mit fremden Flaggen.

Elisabeth Schuh,

2344 Maria Enzersdorf