Zum Gastkommentar von
Ulrich H.J. Körtner, 14. Mai

Das Lebensende
selbstbestimmt regeln

"Leider ist das Instrument der Patientenverfügungen in der Bevölkerung noch immer nicht ausreichend bekannt." Ich möchte ergänzen: Leider hat der Gesetzgeber eine Befristung im Gesetz eingebaut. Das ist umständlich und teuer. Eine sinnvolle Änderung ist, analog dem Testamentsrecht, überfällig! Nämlich: ewige Dauer mit aktivem Widerrufsrecht.

Prof. Ferdinand Kovarik,

1160 Wien

Musik braucht eine
Stimme im Bildungswesen

Musik ist wichtiger, als viele Menschen in Entscheidungspositionen wissen! Musik ist nicht nur Nahrung für die Seele der Musizierenden und Zuhörerenden, sondern auch nachweislich heilend, stärkend und synapsenbildend, allem voran das Singen.

Aber was man nicht selbst erlebt hat, vermisst man auch nicht, daher wundert mich nicht, dass es im Kulturland Österreich keinen eigenen Kulturminister gibt, sondern "nur" ein Staatssekretariat. Es gibt auch immer weniger Unterrichtsstunden im Bereich Kultur. Seit 30 Jahren geht es mit der Allgemeinbildung, dazu zählt insbesondere die kulturelle Bildung, stark bergab: Damals begann die Reduktion der künstlerischen Fächer.

Wo bleibt der Weitblick in der Bildungspolitik? Jedem Kind ein Instrument, jeder Schule ein Schulorchester, jeden Tag gemeinsam singen, bewegen, lachen, die Natur entdecken, kochen, den Schulgarten betreuen und Wissen entdecken. Jeder Schule eine Kletterwand, ausreichend Turnhallen, Kreativräume, Schulküche und einen großen Saal.

Jede Aktion hat eine Reaktion. Jetzt geht’s los! An Covid-19 sieht man, was finanziell in kurzer Zeit alles möglich ist. Es braucht nicht jahrelanges Warten, damit die Rahmenbedingungen für die Bildung besser werden. Es kann sofort losgehen, in allen Bereichen! Musik macht den Anfang.

MMMag. Elisabeth Fuchs,

per E-Mail