Zum Gastkommentar von
Ingrid Korosec, 28. Mai

Mit Kartenzahlung
in die Schuldenfalle

Ich finde die Meinung von Ingrid Korosec absolut richtig, und es sollte viel lauter darüber gesprochen werden, dass die Bankomat- und Kreditkarte eine riesige Schuldenfalle für die Inhaber - nicht nur Jugendliche - darstellt. Ich kenne keinen Jugendlichen, der seine Karte nicht ungewollt überzogen hat. Bargeld ist wichtiger denn je, die Jugend hat so viele materielle Verlockungen und muss nicht noch durch Schulden in Schwierigkeiten geraten.

Nancy Friedenthal,

per E-Mail

Zum Leitartikel von
Walter Hämmerle, 26. Mai

Reibereien innerhalb der türkis-grünen Koalition

Warum ausgerechnet ein Mediziner bei der Lockerung der Covid-Bestimmungen zuerst bremst, um dann zu beschleunigen, ist jedenfalls rätselhaft. Für Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein geht es offensichtlich nur um einen Machtkampf innerhalb der Koalition. Die Position von Kanzler Sebastian Kurz ist jedenfalls richtig, denn Corona zieht sich gegen Sommer immer mehr zurück. Was man aus dem vergangenen Jahr lernen kann, ist die Tatsache, dass man in Zukunft mit Covid leben muss, ohne jedes Mal das halbe Land stillzulegen.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Zur Kolumne von Ralf Beste,
26. Mai

Österreichs Seele
von außen betrachtet

Köstlich! Ein Deutscher, der die österreichische Seele in kurzer Zeit erfasst hat und sie scharfsichtig definiert, ist Botschafter seines Landes bei uns. Seine Beiträge in der "Wiener Zeitung" sind jedes Mal amüsant, auch wenn sie unsere Schwachseiten aufdecken, nie verletzend, aber sehr wirklichkeitsnah. Danke.

Helga Pfeifer,

per E-Mail

Neugestaltung der freien
Fläche am Wienfluss

Als Anrainer habe ich schon seit langem eine Idee, wie man die jetzt als Parkplatz benutzte Fläche zwischen Rechter und Linker Wienzeile umgestalten könnte: von der Kettenbrückengasse aus Richtung stadtauswärts eine großzügige Treppenanlage (die Stufen circa 2 Meter breit, 20 Zentimeter hoch) in Leichtbauweise, natürlich mit einer Auffahrt für Kinderwagen und Rollstuhlfahrerinnen. Damit werden die Jugendstil-Juwele dieser Gegend hervorgehoben. Außerdem bleibt der Blick nach Westen frei.

Nach etwa 30 Metern ist ein Niveau von etwa 3 Metern erreicht; ab hier bis zum Ende des Platzes eröffnet sich eine Ebene, die auch gärtnerisch gestaltet werden kann. Sicher findet sich auch eine Möglichkeit, den samstägigen Flohmarkt zu integrieren. Von der Rückseite im Westen her ist ein überdachter Parkplatz für Anrainer-Autos befahrbar.

Prof. MMag. Gerhard Gutruf,

1050 Wien