Zum Leitartikel von Eva Stanzl,
20. Juli

Neue Covid-Impfstoffe
statt einer Impfpflicht

Eva Stanzl fragt, ob es im Fall einer Impfpflicht gerechtfertigt sein könnte, seltene eventuell tödliche Nebenwirkungen einer Covid-19-Impfung in Kauf zu nehmen, wenn dafür wesentlich mehr Menschenleben durch die Impfung vor einem tödlichen Verlauf der Erkrankung gerettet werden können. Gänzlich vergessen ist dabei, dass die derzeitigen Covid-19-Impfstoffe als experimentell einzustufen sind. Für die Anwendung solcher Impfstoffe kann es niemals eine Impfpflicht geben. Denn das würde bedeuten, Menschen in den Rang von Versuchskaninchen zu setzen.

Unter den zahlreichen auf Zulassung wartenden Impfstoffen gegen Covid-19 gibt es auch etliche konventionelle mit inaktivierten Viren. Solche seit vielen Jahren etablierten Impfstoffe besitzen ein kalkulierbares Risikoprofil. Überdies erzeugen sie eine viel breitere Immunität als gentechnische Impfstoffe. Es ist mir unverständlich, warum in den Medien solche konventionellen Impfstoffe, von denen manche bereits vor der Zulassung stehen, kaum erwähnt werden.

Dr. Walter Rella,

per E-Mail

Risiko einer Ansteckung
durch geimpfte Personen

Es gibt bezüglich einer Impfpflicht eine ganz klare Schlüsselfrage: Sind geimpfte Personen weiterhin ansteckend? Da es bisher keine eindeutige wissenschaftliche Aussage gibt, dass von Geimpften keine Ansteckungsgefahr ausgeht, macht es im Alltag keinen großen Unterschied, ob jemand geimpft ist oder nicht. Der Geimpfte schützt sich nur selbst.

Geimpfte können sogar eine Gefahr darstellen, wenn sie sich unverletzbar fühlen, die Maßnahmen locker nehmen und nicht mehr aufpassen. Dass sie ansteckend sein können, wird ja nicht kommuniziert! Ganz abgesehen davon wissen wir alle nicht, wie sich die Lage entwickelt und ob eine Covid-Impfung wirklich vor Mutationen schützt.

Warum wurde eine Impfung nach herkömmlicher Art mit inaktivierten Viren vernachlässigt? Ich verweise auf die österreichisch-französische Firma Valneva mit ihrem Impfstoff VLA 2001.

Eva Wiesner-Langer,

per E-Mail

Eine Impfpflicht
für Lehrpersonal

Wäre der Rest von Österreich schon in jenem Ausmaß wie das Lehrpersonal geimpft, könnte man viel beruhigter auf den Herbst blicken. Im Frühjahr haben Lehrerinnen und Lehrer für ihre Impfung hart gekämpft. Dass jetzt genau jene Politikerinnen und Politiker von einer Impfpflicht für Lehrkräfte schwadronieren, die ihnen damals eine frühzeitige Impfung verwehrt haben, ist ein Treppenwitz der Geschichte. Als Konsequenz dieser Diskussion muss nun wohl auch von einer Impfpflicht für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren ausgegangen werden.

Mag. Matthias Hofer,

6414 Mieming