Zum Gastkommentar von
Stijn J.J. Maas, 7. August

Covid-Impfungen
im Schulalltag

Mit Stijn J.J. Maas hat die "Wiener Zeitung" einen interessanten Gastkommentator gefunden. Als Salzburger Landesschulsprecher und Bundesschüler_innenvertreter hat er zum Corona-Thema einen sehr interessanten und wissenswerten Kommentar abgegeben. Ein guter Beitrag auch als Gesamtsicht auf die laufende Debatte unter Nicht-Studierenden!

Gesine Muschl,

per E-Mail

Die EU vor neuen Migrationswellen

Ein überraschtes Außenministerium hinterlässt keinen professionellen Eindruck. Phantasie bezüglich Lösungsstrategien zeigt derzeit nur die SPÖ (Stichwort "Marshall-Plan für Afrika"). Es ist Zeit, dass Österreich beweist, mehr als Dilettantismus anbieten zu können.

DI Bernd Stanzel,

1070 Wien

Kulturpolitische
Manöver in Mörbisch

Kulturpolitik beinhaltet auch Politik, aber so viel Politik in der Kultur? In Mörbisch wird man das Gefühl nicht los, dass zuletzt mehr Politik als Kultur gemacht wurde. Das lange Zeit gepriesene Operetten-Mekka weicht nun einer Musical-Bühne, wie sie anderswo in beliebiger Zahl zu finden sind. Das zugkräftige Kombi-Angebot deutscher Reiseveranstalter bestand bisher aus einem Opernabend in St. Margarethen und einer Operette in Mörbisch. Warum für ein Musical anreisen, das man in Deutschland in eigens dafür aufgestellten Hallen auch sehen kann?

Wo kann man sich denn noch unsere Operetten ansehen? Und zwar so authentisch wie von Komponisten und Librettisten erdacht! Ein Genre, für das unser Land berühmt ist. Dazu passt, dass ein ausgewiesener Kenner der Materie - Sänger, Professor an der Musik-Universität - einem bisher nicht sonderlich erfolgreichen Intendanten Platz machen musste.

G. Pribek,

1080 Wien

Eine sperrige und
verarmte Sprache

Die Sprache von berühmten Dichtern und Philosophen wird durch das Gendern von einer Minderheit verhunzt und verliert an Leichtigkeit. Sich für Frauenrechte einzusetzen, heißt für mich vielmehr, eine Gleichstellung beider Geschlechter im Alltag und Beruf anzustreben.

Das Gendern ist ein Bruch der Verständlichkeit in der ohnehin komplizierten deutschen Sprache. Außerdem wird das Trennende der Geschlechter hervorgehoben und nicht das Gemeinsame unterstützt. Davon ausgenommen sind geschlechtsneutrale Formulierungen - wie zum Beispiel Personen, Menschen, Kinder, Leute, Mitglieder, Personal, Team -, die eine bestimmte Gruppe abbilden. Jedoch werden durch die häufige Verwendung dieser Begriffe der Wortschatz verkleinert und die Sprache farblos.

Kurt Gärtner,

4600 Wels