Die Klimakrise erlaubt
kein Zögern mehr

Ein Beispiel macht die Begrenztheit unseres Planeten deutlich: Die Strecke, die ein gesunder Erwachsener ohne spezielles Training auf einem stromfreien Fahrrad an einem Tag zurücklegen kann, misst rund 200 Kilometer. Wie viel sind 200 Kilometer auf der Landkarte? Ein kaum sichtbarer Punkt? Mitnichten! Auf einer Weltkarte im Maßstab 1:56 Millionen messen diese 200 Kilometer mehr als 3,5 Millimeter - ein deutlich sichtbarer Strich.

Allein dies zeigt, wie winzig die angeblich so weite Welt in Wahrheit ist. Auf nur 29,3 Prozent dieser überschaubar geworden Kugel drängen sich derzeit 7,9 Milliarden Menschen. 2030 werden es vermutlich 9,7 Milliarden sein. Vergegenwärtigt man sich angesichts der aktuellen Klimaphänomene diese Kleinheit der Erde, kann man sich Zukunftsängsten nur schwer entziehen.

Not tut der kurz-, mittel- und langfristige Überblick über alle klimarelevanten, vom Menschen gestalteten Bereiche und überblickgeleitetes nationalstaatliches und globalpolitisches Handeln - und zwar sofort!

Ernst Smole,

1080 Wien

Anmerkungen zum Wirtschaftsleben

Mit der Wirtschaft ist es so eine Sache. Weil in einem großen Umfeld die Gier und nicht das Hirn eine Rolle spielt. Geld: Das ist nur ein Papier mit einer Zahl drauf. Es ist ein praktisches Bindeglied zwischen real erzeugten Produkten. Darum ist eine Bindung an den Goldstandard die Lösung. Die Landwirtschaft muss bedingungslos unterstützt werden. Die Höhe der Steuern ist weniger wichtig, wichtig ist, was mit dem Geld gemacht wird.

Andi Berger,

per E-Mail

Zur Rubrik "Wiener G’schichten" von Paul Vécsei

Wiener Kellner sind freundlicher geworden

Ich glaube, der "Wiener Grant", der einem oder einer ins Gesicht schlagen kann, ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. Als ich vor 21 Jahren nach Wien zog, passierte es mir öfter, dass Kellner äußerst unfreundlich waren. Doch in den letzten Jahren konnte ich mich kein einziges Mal beklagen. Und noch immer suche ich die gleichen Wiener Kaffeehäuser auf wie damals.

Mit einer Freundin habe ich über dieses Thema gesprochen. Sie meinte, vielleicht ist man Damen in unserem Alter gegenüber (wir sind 49+) nicht mehr unfreundlich. Früher habe sie das auch oft erlebt, aber seit Jahren nicht mehr. Mich würde wirklich interessieren, wo die angeführten Beispiele passiert sind und vor allem: wann.

Mag.a Angelika Pichler,

1020 Wien

Ein guter Grund für
eine Reise nach Wien

Ich habe zwar keine Wiener Erlebnisse, der Artikel aber ist auf jeden Fall sehr amüsant und lädt zu einer Wien-Reise förmlich ein.

Rainer Wende

4400 Steyr