Zum Gastkommentar von
Paul Schwarzenbacher, 1. Oktober

Spracherwerb im Schulunterricht

Paul Schwarzenbacher legt seine juridischen Finger auf offene pädagogische Wunden. Die Argumentation vieler Linguisten ist seit Jahren bekannt: Erstsprachenunterricht, insbesondere die Alphabetisierung, fördert das Erlernen einer Zweitsprache. In Schulen mit Kindern aus unterschiedlichen Herkunftsländern beweisen das engagierte Lehrerteams überzeugend. Sie leisten so einen wesentlichen Beitrag zur Integration. Dafür braucht es vermehrt gut ausgebildete Lehrende für die jeweiligen Erstsprachen.

Hingegen sind Deutschförderklassen ein Instrument der Segregation. Vielleicht wäre eine Klage beim Verfassungsgerichtshof die Lösung? Aber haben wir das wirklich notwendig?

Dr. Manfred Teiner,

1230 Wien

Zum Gastkommentar von
Jason Guthrie, 2. Oktober

China verbietet den Handel
mit Kryptowährungen

China weiß um die Umweltschädlichkeit der Kryptowährungen Bescheid. Wir auch. China unternimmt etwas dagegen. Wir nicht.

Peter Jürß,

1160 Wien

Bürokratische Hürde beim Umstieg auf das Klimaticket

Langjährige treue Kunden wie ich, die die ÖBB während der Lockdowns mit monatlich 114 Euro gesponsert haben - wohin hätte ich reisen sollen oder dürfen? -, können zwar problemlos auf das jetzt nur halb so teure Klimaticket umsteigen, müssen dafür aber ihre aktive Österreich-Card abgeben. Sie bekommen dafür eine Übernahmebestätigung. Wer die bis 25. Oktober verbilligte Version erwerben will, muss sich dann am 25. anstellen, will er/sie im Fall einer Zugreise nicht extra zahlen müssen. Denn die Bestätigung gilt nicht als Fahrausweis bis zum Gültigkeitsbeginn des Klimatickets am Nationalfeiertag.

Da wird es einen Stau an den Kassen geben; und nicht alle, vor allem Senioren, können oder wollen im Internet buchen. Diese kleine bürokratische Hürde hat wohl niemand bedacht.

Hanna Halenka,

2721 Bad Fischau

Gesünder im Alter durch
Sport und Bewegung

Corona-Zeiten erfordern mehr Beachtung des Lebensstils (Reduzierung von Alkohol, Fleisch, Fett, Zucker oder Nikotin, Entschleunigung des Alltags). Keinesfalls darf der Hinweis fehlen, dass uns ausreichend Bewegung gesünder altern lässt. Die Anzahl gesunder Lebensjahre beträgt in Österreich 58 und in Schweden 74 Jahre. Zu dem Unterschied von 16 Jahren trägt wesentlich bei, dass bei uns nur 47 Prozent der 20- bis 65-Jährigen und 24 Prozent der über 65-Jährigen regelmäßig Sport betreiben. In Schweden sind dies 67 Prozent der 20- bis 65-Jährigen beziehungsweise 55 Prozent über 65 Jahre.

Dr. Ewald Maurer,

per E-Mail