Die Vorwürfe gegen
die ÖVP und den Kanzler

Wann spricht der Bundespräsident endlich ein Machtwort und entlässt diese Regierung? Unser Land wird immer mehr zu einer Lachnummer. Alte ÖVP-Politiker drehen sich im Grab um.

Ernst Pitlik,

1220 Wien

Die Opposition vereint
gegen Sebastian Kurz

Es ist unglaublich! Seit dem ersten Tag der Kanzlerschaft von Sebastian Kurz verfolgt die gesamte Opposition den Kurs "Kurz muss weg!". Dem haben sie alles untergeordnet. Tut so weiter, bei der nächsten Wahl hat Kurz die absolute Mehrheit.

Mag. Franz Karl

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Der Ökobonus der
jüngsten Steuerreform

Solidarität kann nur vordergründig heißen, allen ein gleich großes Stück Kuchen zukommen zu lassen. Solidarisch zu denken heißt auch, denjenigen mehr zuzuteilen, die für den gleichen Zweck - nämlich zum Arbeitsplatz, zum Arzt, in die Schule zu kommen - mehr aufwenden müssen. In diesem Sinne scheint der Aufschrei Wiens, das aufgrund des ausgezeichneten Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln in die niedrigste Klimabonusstufe fällt, wenig angebracht. Denn das Wiener Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnnetz wird ja vom Mühlviertler genauso mitfinanziert wie vom Wiener, siehe den jüngst abgeschlossenen 50:50-Finanzierungsrahmen zwischen dem Land Wien und dem Bund für die Verlängerung der Wiener U-Bahnlinie 5.

Wolfgang Riemer,

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Unwirtschaftliche Verkehrsprojekte in Wien

Seit nun einem Monat besetzen Aktivistinnen und Aktivisten Baustellen für die geplante Stadtstraße, die den Vorläufer für Lobautunnel und -autobahn bildet. Ihre Kritik wird oft als ideologisch oder realitätsfern abgetan. Dabei ist der aktuelle Projektplan alles andere als eine wirtschaftlich pragmatische Lösung.

Offiziell werden die Kosten mit 1,9 Milliarden Euro veranschlagt. Jedoch ist, wie immer, zu erwarten, dass die tatsächlichen Aufwendungen um einiges höher sein werden. Die Schätzungen reichen von 3,5 bis 4,5 Milliarden Euro. Doch selbst die konservativen Plankosten stehen außer jedem Verhältnis für ein städtisches Infrastrukturprojekt. Zum Vergleich: Die U1-Verlängerung nach Oberlaa kostete 600 Millionen Euro. Also weniger als ein Drittel.

Charlotte Koi,

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Physik-Nobelpreis
für Klimaforscher

Wann ist es so weit, dass alle Staaten an ein- und demselben Strang ziehen werden, um den Klimawandel wenigstens zu verlangsamen? Nobelpreise für jene, die wissenschaftlich belegen, dass er tatsächlich und unumkehrbar stattfindet und der Mensch daran Schuld trägt, genügen und helfen so lange nicht, bis endlich global gehandelt wird.

Hans Gamliel,

CH-9400 Rorschach