Zum Artikel von Martin Tschiderer, 29. Oktober

Wenn Religionswechsel
zum Asylgrund wird

Der Artikel ist im Hinblick auf die Asylverfahren sehr interessant; die Folgen für Menschen, die vom Islam zum christlichen Glauben konvertieren wollen, machen bewusst, in welcher Lebensgefahr sie sich damit befinden!

Verstörend ist im Hinblick auf die Dauer eines Asylverfahrens der Satz: "Es gibt aber schon Fälle, wo dann die Taufvorbereitung deutlich länger dauert als ein Jahr." Dem widerspricht ein Ereignis aus dem Neuen Testament eindeutig! In der Apostelgeschichte, Kapitel 8, ab Vers 34 lesen wir: "Der Hofbeamte fragte Philippus: ‚Von wem spricht der Prophet? Von sich selbst oder von jemand anderem?‘ Da begann Philippus bei dieser Schriftstelle und erklärte ihm die gute Botschaft von Jesus. Unterwegs kamen sie an einem Gewässer vorbei, und der Hofbeamte meinte: ,Sieh, da ist Wasser! Kann ich mich nicht hier taufen lassen?‘ Er ließ den Wagen anhalten. Sie stiegen in das Wasser, und Philippus taufte ihn."

Das ist das Prinzip der "Erwachsenentaufe", besser "Gläubigentaufe": Zum Glauben kommen und die Taufe begehren!

Dipl. Inf. Friedrich E. Starp

3003 Gablitz/Wienerwald

Der Waldbrand an der Rax
und der Schutz der Lobau

So ein Brand im Oktober/November ist nur wegen der anhaltenden Trockenheit, Stichwort Klimaerwärmung, möglich. Das Erdreich ist bis zu einem halben Meter knochentrocken. Der Brand hat um die 200 Hektar Wald vernichtet, und das in Steilhängen, wo eine neuerliche Aufforstung nahezu unmöglich ist. Ergebnis: nackter Stein.

In Wien gehen besonders ignorante Politiker dazu über, uralte und überholte Pläne zu realisieren: die Stadtautobahn S1 und den Lobautunnel. Beide sind ein weiterer Schritt in Richtung vermehrten CO2-Ausstoßes. Die Not-Wasserversorgung Wiens liegt unter der Lobau; die Hochquell-Leitung im Rax-Gebiet war durch den Brand gefährdet. Wollen wir noch einen Kahlschlag vor den Toren Wiens? Die Zerstörung des Ökosystems Lobau?

Dr. Homa Jordis,

per E-Mail

Kronzeugen bei Korruptionsprozessen

Laut Justizministerin Alma Zadic sind die Eckpunkte des neuen Korruptionsstrafrechtes die Ausweitung der Korruptionsdelikte auf zukünftige Amtsträger und die Strafbarkeit des Mandatskaufs.

Ich denke, Korruption ist so nicht in den Griff zu bekommen. Korruption kann meistens nur bewiesen werden, wenn ein Insider redet. Und dazu kann man Insider nur mit einer Neufassung der Kronzeugenregelung bringen. In einem Korruptionsverfahren muss von der Staatsanwaltschaft verbindlich erklärt werden, durch welche Aussagen, mit welchen Rechtsfolgen man den Kronzeugenstatus erhält. Ohne Sicherheiten wird sich kaum jemand freiwillig ans Messer liefern.

Gottfried Stögner,

4600 Thalheim