Eine mutige Entscheidung
der Umweltministerin

Ein Dank an alle, die gegen den Bau dieser überflüssigen S1 und des Tunnels unter einem Nationalpark waren und sind. Nun gibt es endlich grünes Licht für ein Ende dieses Projekts aus dem Jahre Schnee. Ein gewagter und sehr beherzter Schritt unserer Umweltministerin Leonore Gewessler, die sich damit als weise und zukunftsorientierte Politikerin offenbart hat. Die Emissionen und der Verkehr haben in den letzten knapp 28 Jahren um 75 Prozent zugenommen. Eine Trendwende ist nur dann möglich, wenn auch der politische Wille da ist, und dieser wird bei SPÖ, ÖVP und FPÖ vermisst. Es muss zu einer endgültigen Absage für die bodenfressende und naturvernichtende Stadtstraße kommen.

Mag. Melitta Beranek,

1080 Wien

Mehr Verkehrsstaus
ohne den Lobautunnel

Der Stopp dieses für Wien so wichtigen Projektes ist für die Umwelt kontraproduktiv, denn neben zusätzlichen Staus werden auch in Zukunft fast zehntausend Autos, Tendenz steigend, durch bewohntes Gebiet rollen. Ministerin Leonore Gewessler kann oder will ihre Funktion in der gesamten Bandbreite nicht verstehen und reduziert ihre Aktivitäten vermeintlich auf Klimaschutz. Sie hat offensichtlich vergessen, dass sie auch für Energie, Mobilität, Innovation und Technologie zuständig ist: Bereiche, die ebenfalls hohe Priorität haben. Und auch wenn man den Individualverkehr elektrifiziert, braucht man Straßen, denn auch E-Autos fahren nicht auf Schienen.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Schutz der Natur und
des Grundwassers

Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Warum drohen Sie Frau Ministerin Gewessler mit rechtlichen Schritten? Die Stadtstraße und der Lobautunnel haben sich erübrigt. Die Ministerin hat den einzig richtigen Schritt gesetzt - das endgültige Aus für dieses Monsterunternehmen. Wir wollen keine Stadtstraße, keinen Anstieg des Verkehrs, keine Untertunnelung eines Naturerbes, kein Absenken des Grundwasserspiegels, kein Aussterben von Tierarten. Wir wollen auch in der Zukunft mit unseren Kindern in der Lobau Pilze sammeln und Tiere bestaunen. Erhalten Sie dieses schützenswerte Gebiet. Bauen Sie keine Straße und keine Betonwüsten.

Dr. Theresa Rammer,

1220 Wien

Zum Artikel von Adrian Lobe im "extra", 27. November

Segen und Fluch
der (sozialen) Medien

Facebook ist mir fremd. Fernsehserien jedoch nicht: an grauen Tagen eine durchaus verträgliche Abwechslung. Dennoch ist rund um die Uhr "in den Medien" zu sein schädlich - und Verlässlichkeit scheint ohnehin obsolet zu sein. Um so feiner für mich als Leserin, dass es die "Wiener Zeitung" mit so guten Autorinnen und Autoren gibt!

Gesine Muschl,

per E-Mail