Zum Leitartikel von Thomas Seifert, 2. Dezember

Fehler der Politik beim
Umgang mit der Pandemie

Sind denn nicht politische Versäumnisse die Ursache der üblen Lage? War es nicht klar, dass ein bestimmter Prozentsatz der Bevölkerung sich nicht impfen lassen wird, aus welchen Gründen immer? Hätte es da nicht vorausschauender Maßnahme bedurft?

Wo sind die Betten im Messezentrum, die im März 2020 aufgestellt worden sind? Wieso bestellte Österreich erst kürzlich Medikamente, die in England schon länger in Verwendung sind? Vielleicht sind die nicht zugelassen, aber da wir off-label impfen können, sollten wir auch off-label behandeln können.

Hätte die Regierung nicht viel früher eine Impfpflicht verhängen müssen, wenn diese der einzige Weg aus der Pandemie ist? Ist die Ablehnung der Impfung nicht ein Zeichen für die Ablehnung der politischen Zustände? Kommt dazu nicht auch das Misstrauen nach so vielen komplett falschen Versprechen (es werde keinen Lockdown mehr geben, die Geimpften könnten sorglos sein)?

Moni Schwaighofer,

per E-Mail

Nach dem Stopp für den
Bau des Lobautunnels

An die Gestalter der österreichischen Ostregion: Legen sie die S1 kostengünstig in Hochlage über die Lobau. Der Auwald wird es ihnen in Folge der CO2-Düngung danken. Die Bevölkerung der Ostregion ebenfalls. Die A23 ist derzeit großteils ein stinkender Parkplatz. Der Lückenschluss im Straßennetz ist auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll: Man kann nie genug Brücken haben. Eine Untertunnelung der Donau in einer Erdbebenzone ist jedenfalls zu vermeiden.

Arch. DI Bernd Stanzel,

1070 Wien

Ein Schritt in die
richtige Richtung

Nach den Reaktionen auf das Aus für den Lobautunnel muss betont werden: Neue hochrangige Straßen sind nicht die Lösung, sondern das Problem. Daher ist das Aus für mehrere hochrangige Straßen aus raumplanerischer und verkehrsplanerischer Sicht ein guter Schritt in die richtige Richtung, auch wenn er von Seiten mehrerer Lobbys zu Unrecht kritisiert wird.

DI Dr. Christian Hlavac,

1190 Wien

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember

Ein Dank an Österreichs Ehrenamtliche! Sie sind für andere, im Interesse der Gemeinschaft in einer Weise tätig, die über die einfache gegenseitige Hilfe im Familien- oder Freundeskreis hinausgeht. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten reichen von Katastrophenhilfs- und Rettungsdiensten bis hin zu Sport und Kultur. Sie sind aber auch aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Gesundheit nicht wegzudenken. Gerade jetzt in der Pandemie kann man diesen "Helden des Alltags" nicht genug danken für ihre Dienste an der Gemeinschaft!

Mag. Wilfried Ledolter,

8680 Mürzzuschlag