Zum Gastkommentar von
Rudolf K. Höfer, 15. Jänner

Keine Finanzierung der Kirchen über Steuern

Den Staat geht es schlichtweg nichts an, wer welche Religion finanziert, und die Solidargemeinschaft Kirche soll sich um ihre Beiträge selbst kümmern. Ausgetretene zahlen ohnehin einen indirekten Steuerbeitrag an die Kirche über staatliche Subventionierungen: Das betrifft die Erhaltung von Kulturgütern, die Finanzierung kirchlicher Sozialeinrichtungen sowie steuerliche Privilegien. Die Kirche ist der zweitgrößte Grundbesitzer nach dem Staat. Rudolf K. Höfer sollte auch bedenken, dass mit dem Rückgang der Mitgliederzahlen die staatlichen Beiträge zu sinken haben.

Otto Diendorfer,

4150 Rohrbach-Berg

Starker Anstieg von Asylanträgen im Vorjahr

Im Pandemiejahr 2021 sperrte man hierzulande zwar die Bürger ein und Betriebe zu, dennoch wurden mehr als 40.000 Illegale registriert. Das entspricht nahezu der Einwohnerzahl von Steyr, und mit dem Familiennachzug kommt man rasch auf eine Verdoppelung bis Verdreifachung.

Neben vielen rechtlichen Ungereimtheiten wie der Missachtung von Schengen, Dublin III, Genfer Flüchtlingskonvention und Aufenthaltsgesetzen werden zwei Dinge verwechselt, nämlich Asyl und Zuwanderung. Wie möchte man bei jenen, die über keine gültigen Dokumente verfügen und deren Identität nicht feststellbar ist, überhaupt einen Asylanspruch feststellen? Der natürliche Feind des Sozialstaates sind offene Grenzen mit Massenmigration.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Donauinsel und Lobau
nur mehr mit Parkpickerl

Da ab 1. März das flächendeckende Parkpickerl auch im 21. und 22. Bezirk in Kraft tritt, werden de facto 80 Prozent der Wiener Bevölkerung vom Naherholungsgebiet Donauinsel und Lobau ausgeschlossen, da bis auf wenige Parkplätze nur noch das kostenpflichtige Parken für zwei Stunden möglich ist. Mit sperrigem Gepäck (Liegen, Kühlboxen) ist die Zufahrt mit den Öffis nur schwer zu bewerkstelligen. Pensionisten etwa könnten sich die Donauinsel dann nur vermindert leisten. Dies wäre aber mit der Einführung von Naherholungszonen (Donauinsel, Lobau, Wienerwald, Bisamberg) einfach zu beheben, wenn man die dortigen Parkplätze mit jeden Wiener Parkpickerl benutzen dürfte.

Wolf-Dieter Rauch,

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Zur Kolumne von Claudia Aigner, 14. Jänner

Lachen zur probaten Schmerzbehandlung

Diese Kolumne war das Lustigste, was ich seit langem gelesen habe. Sie hat mich sogar bei enormen Schmerzen nach meiner Knie-TEP so erheitert, dass man mir gesagt hat, ich solle den Fernseher leiser drehen - der gar nicht an war. Ich lache immer noch.

Eva Karas,

per E-Mail