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Martina Madner, 8. März

Krieg und Gewalt sind Domänen der Männer

Wenigstens am Internationalen Frauentag wurde ausgesprochen, was sonst zu selten gesagt wird: Krieg ist eine Männerdomäne. Ich möchte ergänzend dazu sagen: Gewalt ist Männerdomäne. Das bekommen wir in diesen Tagen deutlich vor Augen geführt. Circa 200.000 russische Soldaten können Millionen Frauen und Kinder mit Gewalt aus ihrem Land vertreiben - weil sie das Recht des Stärkeren anwenden. Wodurch werden sie "stark"? Durch Waffen und totalitäre Machtstrukturen. Das Gebot der Stunde ist daher nicht, militärisch aufzurüsten, sondern einen weltweiten Abrüstungsvorgang voranzutreiben!

"Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist im Wesentlichen eine Machtfrage", sagt UN-Generalsekretär António Guterres (in seinem Gastkommentar in derselben Ausgabe der "Wiener Zeitung", Anm.). Gerechtigkeit und Gleichberechtigung können niemals durch Gewalt hergestellt werden, sondern nur durch Rechtssicherheit auf nationaler und internationaler Ebene. Dieser Kampf findet aber nicht auf dem Schlachtfeld statt, sondern in den Köpfen der Menschen.

Mag. Bettina Plandor,

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Es gibt nur einen
Gegenpol zum Krieg

Ein Gedanke zum Frauentag fehlte mir: ein weltweiter Aufruf im Sinne von "Die Waffen nieder". Das wäre ein Weckruf, eine Solidaritätserklärung für die Frauen in ihrer unerschütterlichen Mutterrolle. Die passt so überhaupt nicht zum Rollenbild der emanzipierten Frau, dem der Frauentag gewidmet ist, sie ist jedoch Realität. Beleuchten wir daher den Kampf einer mutigen Gruppe: der Soldatenmütter. Stärken wir deren Einsatz, schenken wir ihnen Beachtung, Bewunderung ohne Wenn und Aber. Kurz gesagt: Es geht um Liebe. Der einzige Gegenpol zu Krieg!

Anatole Richter,

per E-Mail

Kriegführen ist ein Fall
für die Psychiatrie

Weltgefährdenden Elementen sind die Aktionsmöglichkeiten zu unterbinden. Medizinische Betreuung mit Schwerpunkt Psychiatrie sind zu gewährleisten. Die Welt benötigt Politiker mit Friedenswillen. Irre hatten wir schon genug.

DI Bernd Stanzel,

1070 Wien

Wladimir Putin muss entmachtet werden

Alle Menschen sehnen sich nach Frieden, auch die Politiker. Nur Wladimir Putin vollzieht in der Ukraine seinen Rachefeldzug. Ihr Soldaten, wacht auf, es ist nicht euer Krieg, mit dem Brudermord in der Ukraine! Putin interessiert es gar nicht, wie viele Menschen schon gestorben sind dabei und wie viel Blut bereits an seinen Fingern klebt. So ein Politiker ist für das größte Land der Welt nicht mehr tragbar und muss sein Amt abgeben oder umgehend entmachtet werden.

Hegal Heike und Heike Rampp,

D-87700 Memmingen