Zum Gastkommentar von Gerd Sammer und Sepp Snizek, 20. Juli

Niedrigere Tempolimits für geringeren CO2-Ausstoß

In der Hoffnung, dass die Autoren dieses Gastkommentars damit eine konstruktive Diskussion über eine effektive Senkung des Geschwindigkeitsniveaus auf österreichischen Straßen anregen, sei ihnen gedankt! Aus eigener Erfahrung schätze ich das Potenzial für eine Reduktion der CO2-u gleich draufdurch geringere Geschwindigkeiten eher noch höher ein als die angeführten 10 Prozent.

Schon die lückenlose Überwachung der bestehenden Tempolimits, etwa durch "Section Control" auf allen Autobahnabschnitten, könnte ein erster wirksamer Schritt sein. (Gegen eine konsequente Überwachung bestehender Vorschriften kann ja nicht einmal der Koalitionspartner etwas einzuwenden haben.)

Die Einsparung zunehmend wertvollerer Ressourcen, der immer dringendere Beitrag zum Klimaschutz und nicht zuletzt deutlich weniger Verkehrsopfer sind vorrangige synergetische Argumente für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr!

DI. Dr. Helmut Adelsberger, 1190 Wien

Zum Kommentar von Edwin
Baumgartner, 20. Juli

Besonnenheit gegenüber russischen Künstlern

Niemand schließt russische Künstler aus, die nach wie vor weltweit auftreten, so auch demnächst bei den Salzburger Festspielen, wobei auch die vermeintliche "Pirsch" auf Anna Netrebko ein Mythos ist. Wer aber wie sie, Valery Gergiev und Co. enge Kontakte mit dem Despoten Wladimir Putin pflegt, dessen Strategien goutiert und dem russischen Ultranationalismus frönt, darf sich über das Ausschlussprinzip nicht wundern. Die Angelegenheiten müssen, wie überall, differenziert und die Konsequenzen begründet werden.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Weniger stark heizen und weniger stark kühlen

In den Medien wird für den Winter die Senkung der Raumtemperatur in öffentlichen Gebäuden auf 19 Grad propagiert, um die Energiekrise in den Griff zu bekommen. Interessanterweise ist das sommerliche Gegenstück nicht Gegenstand der Debatten, obwohl bekannt ist, dass Klimaanlagen nicht nur enorm viel Energie verbrauchen, sondern auch die Erderwärmung weiter beschleunigen. Bei Außentemperaturen über 30 Grad würde eine Kühlung auf 27 Grad ausreichen. Es ist nicht notwendig, die Bevölkerung in Supermärkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln einem regelrechten Kälteschock auszusetzen.

Brigitte Huber,

per E-Mail