Auch was die Kampagnenkosten betrifft, sei Herrn Pichlbauer geraten, das nächste Mal gewissenhafter zu recherchieren, denn die Kampagne macht nicht einmal die Hälfte der behaupteten Summe aus.

Vielleicht ist Herr Pichlbauer derjenige, der ablenken will? Zum Beispiel von seiner Involvierung in den Elga-Entstehungsprozess in Form von der Erstellung diverser Gutachten.

Dr. Johannes Steinhart,
Vizepräsident der Wiener Ärztekammer

Anmerkung von Gesundheitsökonom Dr. Ernest G. Pichlbauer:
Dr. Pichlbauer hat 2008 im Rahmen der ELGA eine einzige Studie erstellt, die den Patienten- und Aerztenutzen darstellen sollte. Das Honorar betrug brutto 6.000 Euro.

Rettung für Schwedens Sozialdemokratie
Zum Porträt vom 27. Jänner

Stefan Löfven mag sehr wohl der rechte Mann für die schwedische Sozialdemokratie sein.

Er ist aber nicht von den Mitgliedern gewählt worden, sondern von einer kleinen Spitzengruppe, dem "bewerkstelligenden Ausschuss" mit 17 Mitgliedern, eingesetzt. Das ist ein Makel, da sich manche in der Partei auf einer offenen Wahl mit mehreren Kandidaten hofften, so wie es zwei andere Reichtagsparteien die Wahl gerade durchgeführt haben.

Aber die Sozialdemokratie ist nun einmal so, die Mitglieder sollen gehorchen, nicht bestimmen. Wir werden sehen, wie es weitergeht, bergab oder bergauf. Die Linken haben gerade einen sehr beliebten neuen Vorsitzenden bekommen, in einer offenen Wahl unter mehreren Kandidaten gewählt.

Stefan Löfven ist außerdem nicht Reichtagsabgeordneter, was seinen Zugang zu der politischen Debatte recht kräftig einschränkt.

Hakan Lunden,
per E-Mail

U-Ausschuss: Zeugen kommen, Akten fehlen

Fängt das unwürdige Spiel wieder an? Wenn jetzt nicht die Vorlage der kompletten Akten erzwungen wird, geht dieser U-Ausschuss auch schief. Wenn andere sehen, dass man auch Akten zurückhalten kann, werden sie es ebenfalls tun.

Dr. Peter Mitmasser,
2351 Wiener Neudorf