Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 17. Jänner
Turbulenzen nach Finanz-Spekulationen
Neuwahlen erst nach Aufklärung aller Vorfälle

Wilfried Haslauer möchte unbedingt schnell eine Wahl, denn bis zu einer genauen Aufklärung will er nicht warten. Monika R. sagte, alle haben es gewusst, somit auch Wilfried Haslauer und Sepp Eisl. Es ist nur interessant, Wilfried Haslauer hatte mit Monika R. kürzlich ein Geheimtreffen. Wurde hier über Schweigen gesprochen oder war es nur ein Kaffeeplausch?

Daher bitte an alle Parteien: Zuerst eine genaue Aufklärung und erst dann den Neuwahlantrag stellen.

Josef Ramsauer,
per E-Mail

Politikerverantwortung auch bei Unkenntnis

Dass man mit Steuergeldern spekuliert, finde ich an sich schon verantwortungslos. Als einfacher Bürger muss man sich das einmal durch den Kopf gehen lassen: Man verwaltet und verteilt Gelder, die einem nicht selbst gehören, dazu hat man auch vom Gesetzgeber und vom Wähler den Auftrag, woher nimmt man aber das Recht, mit fremden Geldern zu spekulieren?
Die Frage, warum die verantwortlichen Politiker so wenig über die wichtigen Vorgänge im eigenen Land wissen, ist nach wie vor für uns Bürger ein Rätsel.

Rudolf Hahn,
per E-Mail

Gewinn oder Verlust der Spekulationen zeitabhängig

Entscheidend ist nicht der aktuelle Marktwert, sondern das Gesamtergebnis inklusive Verkaufskosten nach Veräußerung aller Spekulationspapiere. Da die Verkaufskosten sehr hoch sein können, die Wertpapiere bis zum Verkauf viel an Wert verlieren können oder hohe zusätzliche Verluste erzeugen können, ist Salzburg ganz und gar nicht aus dem Schneider. Die Experten-Gutachter sind nicht in der Lage, das maximale Verlustpotenzial zu beziffern.
Salzburg kann das sofort klären, indem Angebote für das Gesamtpaket eingeholt werden. Sind die Risiken sehr hoch und undurchschaubar, werden auch die Banken Monate für die Bewertung benötigen. Die Medien sollten diesbezüglich die Bürger endlich objektiv informieren.

Peter Unterluggauer,
per E-Mail

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Zum Artikel von Walter Schmidt, 16. Jänner
Diagnoseverfahren bei Krankenuntersuchungen

Bei jeder Untersuchung gibt es einen Befund, bestenfalls der Betreffende sei "ohne Besonderheit", die Abkürzung lautet "o.B.".

Bitte, man erkläre mir, ob der Grundsatz, zuerst alles Organische auszuschließen und erst dann die seelische Belastung zu untersuchen, jetzt falsch sei.
Was meinen wohl ausgebildete Psychologen nach einem mehrsemestrigen Studium zu dem Satz "der Arzt sollte wenigstens ein guter Psychologe sein"? Als ob man diese Fähigkeit so nebenbei erwirbt. Wie man in einer Ordination eines Allgemeinmediziners ein psychologisch fundiertes Gespräch führen soll, wenn der Warteraum brechend voll ist . . .

Dr. W. Möth,
8903 Lassing

Volksabstimmung stärkt Patriotismus

Das Österreich-Bewusstsein wurde durch diese Volksabstimmung eindeutig gestärkt.

Tillfried Cernajsek,
per E-Mail

Ältere Männer stimmten für Wehrpflicht

Ich schäme mich für die ältere Generation, zu der auch ich zähle.
Den jungen Männern werden durch die Verpflichtung zu Monaten Wehr- und Zivildienst Versicherungszeiten und Einkommen gestohlen. Die Firmen, die Zivildiener haben, sollen Menschen zu normalen Arbeitsbedingungen und Lohn anstellen, oder es sollte zumindest eine Mindestsicherung für alle Wehrdiener und Zivildiener und volle Anrechnung als Versicherungszeit geben.

Herbert Steyrer,
per E-Mail