Endlich ein Radwegenetz für die TU Wien

Die einzelnen Standorte der Technischen Universität können innerhalb des Akademischen Viertels zwischen den Lehrveranstaltungen nur mit dem Rad erreicht werden.

Das bedeutet derzeit aber akute Lebensgefahr, da mehrmals Verkehrshöllen außerhalb von Radwegen durchfahren werden müssen, zum Beispiel Favoritenstraße, Wiedner Hauptstraße, Linke und Rechte Wienzeile.

Anton Gsandtner,

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Autobahnbau durch Wien zu Lasten der Gesundheit

Ich kann mich nur wundern, dass noch immer mehrspurige Straßenprojekte innerhalb Wiens gebaut werden. Wie können Politiker Ausgaben für eine "Stadtstraße" rechtfertigen und dabei die Lebensqualität vieler Steuerzahler langfristig schwer belasten?

Es handelt sich hier um eine mindestens vierspurige Straße, mit entsprechenden Zu- und Abfahrten phasenweise sechsspurig. Und das alles mitten in einem Wohngebiet. Deckmantel für das Projekt ist ein effizienter Anschluss des Asperner Flugfelds - eines Stadtgebiets, das mit U2 und ÖBB angeschlossen ist. Weiters kann, bei politischem Willen, auch die S80 sinnvollerweise um ein paar hundert Meter zum Flugfeld hin verlängert werden. Dazu kommen Straßenbahnen und Busse.

Wenn diese öffentliche Verkehrsanbindung nicht reicht, was dann? Wird ab sofort jeder Wiener einen Autobahnanschluss vor seiner Wohnung benötigen und auch wollen? Und was wird diese Verlängerung der Autobahnen an zusätzlichem Durchzugsverkehr bringen?

Warum wird in Wien über Verkehrs- beziehungsweise Parkkonzepte diskutiert und gleichzeitig ein solches Projekt geplant? Und denken die Politiker nicht über das bereits sich ändernde Autogebrauchsverhalten nach? Die jungen Menschen beginnen bereits mit Carsharing zu leben, und die nächste städtische Generation wird das sicherlich weitertragen.

Es ist auch sehr bedauerlich, dass die Grünen in Wien dieses Projekt einer vierspurige Autobahn unter dem Deckmantel "Stadtstraße" mittragen. Was ist aus dieser Partei geworden, die, bevor sie die Wiener Vizebürgermeisterin gestellt hat, noch zum Kämpfen in Sachen Umwelt bereit war.

Aber noch ist es nicht zu spät: Es gab Hainburg und Zwentendorf, die Vernunft hat in der Vergangenheit gesiegt und kann und wird hoffentlich auch bei diesem Projekt siegen und die Stadtautobahn verhindern.

Alfred Benda,

per E-Mail