Zum Artikel von Tobias Käufer, 13. März
Zur Wahl von Papst Franziskus
Papst Franziskus stärkt
die katholische Kirche

Die katholische Kirche ist auf einem guten Weg. Dieser Papst ist ein ganz gutes Zeichen im Sinne unseres Erlösers Jesus Christus. Auch als "Papst der Armen" ist dieser Papst ein Zeichen des Heiligen Geistes an eine verrohte Welt und die wild gewordenen Finanzmärkte.

Erich Neumüller,
per E-Mail

Vorbilder des Namens des neuen Papstes

Franz von Assisi ist zwar der bekannteste Heilige dieses Namens, aber bei Gott nicht der einzige. Wenn also ein Jesuit wie Jorge Maria Bergoglio diesen Namen wählt, dann sind neben dem seraphischen Vater Franziskus und den weiteren heiligen Minderbrüdern dieses Namens wie Franz de Paula oder Franz von Solano auch die Heiligen des Jesuitenordens als Vorbilder nicht von vornherein auszuschließen: Franz de Borja, der Namenspatron des verstorbenen Kardinals König, oder Franz Xaver, auch ein Jesuit, der im Dienst fern der Heimat verstarb. Daneben gibt es natürlich noch Franz Regis (Lazarist) und Franz von Sales (Bischof und Missionar). Die Aufzählung ist in keiner Weise vollständig.

Hermann Hayn,
2344 Maria Enzersdorf

Vordringlichste Aufgaben für Papst Franziskus

Die römisch-katholische Kirche definiert sich nicht aus den Schattenseiten wie Kindesmissbrauch, Geschäften mit der Mafia oder ähnlichen Grauslichkeiten, sondern vorwiegend über ihre positiv besetzten Werte. Das zu fokussieren und gleichzeitig das eine oder andere düstere Kapitel aufzuarbeiten, wird wohl zu den dringendsten Aufgaben des neuen Papstes und der Kirche gehören, wobei die Vorausschau immer höhere Priorität hat als der Rückblick.
Aber das wichtigste Ziel der Gegenwart ist die Besinnung auf dogmatische Wertsysteme bei gleichzeitiger Anpassung an aktuelle Rahmenbedingungen, doch ohne sich dem Unsinn des Zeitgeists zu öffnen.

Mag. Martin Behrens,
1230 Wien

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Zum Artikel von Katharina Schmidt, 16. März

Wechsel von Abgeordneten vom BZÖ zu Frank Stronach

Als Auslandsösterreicher bin ich besonders stolz auf manche unserer Abgeordneten zum österreichischen Parlament.
Sie sind beispielgebend in ihrer Gewissenserforschung bezüglich der politischen Richtung, die sie einschlagen sollen, lassen als Volksvertreter auch das Volk den Prozess ihrer Gewissensentscheidung in voller Transparenz verfolgen und lassen damit auch keinerlei Zweifel an ihrer Würde aufkommen.
In einem Land, in dem Korruption ein Fremdwort ist, würde ja auch niemand an Geldflüsse denken.

Dr. Walter Kraus,
per E-Mail

Zum Artikel von Petra Tempfer, 14. März
Bessere Zukunft ohne Atomenergie unsicher

Die zugrunde gegangene UdSSR hatte keine hohen Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke, jedenfalls nicht vergleichbar mit denen Westeuropas, insbesondere Deutschlands.
Auch das Sicherheitsmanagements der japanischen Firma Tepco war alles andere als vorbildlich, sondern ziemlich nachlässig und nicht den hohen Anforderungen gewachsen. Auch hätte man das Atomkraftwerk von Fukushima nicht so nahe ans Meer bauen dürfen.
Ja, es wird energiepolitisch eng werden, wenn man in Europa aus der Kernenergie aussteigen will. Die Umweltproblematik wird dadurch auch nicht entschärft. Deswegen ist die Reaktion von Greenpeace kontraproduktiv.

Dip.-Ing. Rudolf Haubert,
per E-Mail