Zwangsabgabe auf Bankeinlagen und Kontensperren sorgen für europaweiten Unmut
Solidarität mit Zypern gefordert
Kontensperre trifft die kleinen Sparer härter

Wenn es der EU passt, wird den Leuten einfach ohne rechtliche Grundlage, denn das Gesetz wird ja erst beschlossen, der Zugriff auf ihr Geld verwehrt.

Man kann übrigens davon ausgehen, dass die wirklich großen Guthaben bereits ins Ausland transferiert wurden. Ein Oligarch hat damit keine Probleme, ein Pensionist schon.

Helmut Wolff,
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Zwangsabgabe gefährdet Sicherheit der Banken

In Zypern wird sich wohl jeder die Frage stellen müssen, ob Sparen denn Sinn macht.
Immerhin werden mit dem Ersparten marode abspekulierte Banken finanziert. Somit sind nur die Schuldner und Verursacher dieses Dilemmas vor derartigen Übergriffen sicher.
Der Schaden für die Banken Zyperns wird enorm werden, denn wer garantiert, dass sich die einmalige Zwangsabgabe nicht wiederholt?
Zudem geht das von heute auf morgen. Kein Gesetz, keine Abstimmung, pure Finanzdiktatur.
Die Zyprioten werden gut beraten sein, ihr Buchgeld in Bargeld einzutauschen, dann kann es wenigstens nur mehr gestohlen werden. Wie lange wird es dauern, bis solche Vorgehensweisen andere EU-Länder erreichen?
Vor einigen Jahrzehnten wurde uns erklärt, unser Geld sei bei der Bank sicher aufgehoben und bringe Zinsen. Diese Geschichte gehört in das Reich der Sagen und Mythen.

Martin Pirker,
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Strafe für Schwarzgeld bezahlen die Sparer

Die Entscheidung der EU, Zypern nur eine Finanzhilfe von 10 Milliarden Euro zu gewähren, wenn 5,8 Milliarden Euro von den Sparguthaben der Zyprioten einbehalten werden, ist nichts anderes als eine Form von Plünderung. Hier bedient sich ein Staat an den Sparguthaben. Die Begründung, in Zyperns Banken lägen enorme Summen von Schwarzgeld, ist nicht mehr als ein Ablenkungsmanöver von der tatsächlichen Problematik.

Gerhard Kohlmaier,
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Zum Artikel von Wolfgang Zaunbauer, 13. März
Die Interpretation des Rechts von rechts

Die Rechten beanspruchen eben das Recht zu bestimmen, was "rechtskonform" ist, nämlich das, was ihrer Einstellung entspricht.
Werden in Ungarn die Gerichte entmachtet, warum dann nicht hier der Rechnungshof? Unser Vorteil ist, dass die Rechten bei uns niemals mehr eine absolute Mehrheit haben werden.

Christine Preyer,
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Zum Artikel vom 16. März
Kleine Protestparteien haben keine Zukunft

Diese Partei Neos verschwindet so schnell wieder, wie sie aufgetaucht ist. Genau wie die bildungsfernen "Piraten" auch.

Rosita Labusanno,
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Zum Artikel vom 14. März
Vorschläge der ÖVP zu Reformen bei Gemeindebau

Mehr Gerechtigkeit im Gemeindebau, da kommt die ÖVP ein bisserl zu spät. Gerechtigkeit bei Wiener Wohnen sollte es besser heißen. Gerechtigkeit gibt es nicht, da schaut schon die Justiz darauf. Gemeindewohnungen für Bedürftige? Gibt es schon, ist schon ein alter Hut. Das hat die ÖVP wieder einmal verschlafen, so wie sie immer schläft, aber es ist Wahljahr, und da werden die alten Hunde wieder hervorgeholt.

Karl Glanz,
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Zum Artikel von Clemens Neuhold, 12. März
Nur ein Drittel der Eurofighter ist einsatzfähig

Wozu überhaupt Kampfjets? Außer für fette Provisionen. Ich fühle mich nicht unsicher, weil die Flieger nur teilweise und nur bei Tageslicht einsatzfähig sind.

Adolf Platzer,
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