Sind Pestizide der Grund für Bienensterben?
Umweltminister Berlakovich pocht auf wissenschaftliche Studien
Ursachen für Bienensterben vielfältiger als Pestizide

Sowohl von Umweltminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich wie auch von Dr. Eva Glawischnig sind so wie generell beim "Klimawandel" auch speziell beim Bienensterben keine Lösungen zu erwarten, weil sie nicht in der Lage sind, relevante wissenschaftliche Erkenntnisse zu akzeptieren oder die notwendigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

Ich beziehe mich auf die markante Erhöhung der Temperatur-Spitzenwerte durch die vermehrte Bildung von reflektierenden Wolken. Diese veranlassen die Bienen zur Auflösung der Traube oder "locken" sie ins Freie. Die nachfolgenden Temperaturstürze durch Wolkenbeschattung können sie dann mit ihrer geringen Körpermasse nicht ausgleichen und gehen daran zugrunde. Auch die Erfahrungsberichte von Imkern weisen glaubwürdig in diese Richtung.
Wenn man sich jetzt nur mit den Pestiziden als Ursache befasst, geht wichtige Zeit für die wirkliche Rettung der Bienen fahrlässig verloren.

Wilhelm Pavicsits,
7212 Forchtenstein

Lebensministerium ist Hort für Interessenskonflikte

Unabhängig, wie man zu Minister Berlakovich steht, wäre dieser in diesem Fall auf jeden Fall zum Prügelknaben geworden.
Im Prinzip konnte er sich entscheiden entweder von den Umweltschützern oder von der Agrarlobby aufs Korn genommen zu werden.
Dieser Fall ist ein eindeutiger Beweis, dass es zwischen Umweltschutz und Landwirtschaft Interessenskonflikte gibt und die Zusammenlegung dieser beiden Bereiche in ein Ministerium Gefahren birgt. Allerdings ist für die Ressortzusammenfassung die Regierung als Ganzes und somit beide Regierungsparteien SPÖ und ÖVP verantwortlich.

Mag. Robert Cvrkal,
per E-Mail

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Zum Artikel von Rainer Mayerhofer, 30. Mai
Große Aufgaben für die neue italienische Regierung

Schwer wird es werden, wenn die Partei des italienischen Regierungschefs Enrico Letta zusammen mit Silvio Berlusconis Leuten herrscht. Enrico Letta hat es geschafft, den Abgrund zwischen traditionell verfeindeten Lagern zu überwinden - ungefähr 20 Jahre lang war das unmöglich.

Diese unter großen Schmerzen geborene Regierung hat die Möglichkeit, der italienischen Politik einen glücklichen Schwenk zu verpassen.

Karlheinz Keller,
D-79110 Freiburg

Zu viele Verkehrsteilnehmer lähmen den Verkehr

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit rät zu mehr "Freundlichkeit und Nachsicht" im Straßenverkehr. Warum dies nur ein Wunsch bleiben wird, kann einfach an der Realität dessen erkannt werden, dass immer mehr Verkehrsteilnehmer auf immer enger werdendem Raum ihrem Bedürfnis des Fortkommens nachkommen möchten.
Werden diesem individuellem Bedürfnis "kleinere Steine" in den Weg gelegt, indem selten bis gelegentlich mit anderen Verkehrsteilnehmern auch die Straße geteilt werden muss, ist das sicherlich zu verkraften.
In Ballungszentren, wo im Sekundentakt andere Verkehrsteilnehmer erscheinen, das eigene Fortkommen behindern und sich dadurch alle Freundlichkeit, Rücksicht und Nachsicht aufhört. Hier kommt verständlicherweise das Ego zum Vorschein. Ich verstehe jeden Verkehrsteilnehmer, der sich über die Unsitten im Straßenverkehr ärgert.

Stefan Hahnekamp,
7000 Eisenstadt