Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 21. Mai
Mehr Freiheiten für die Universitäten
Positive Aussicht für die Zukunft der Universitäten

Die Politik wird sich wohl entscheiden müssen, entweder die Universitäten mit den notwendigen Mitteln auszustatten und so das Angebot auszuweiten oder die Nachfrage sprich die Zahl der Studenten einzuschränken.
Das Positive an der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs ist, dass die Politik nicht "weiterwursteln" kann wie bisher, wo man sich in Wahrheit vor längst überfälligen Entscheidungen gedrückt hat und an veralteten Dogmen festgehalten hat, anstatt zukunftsträchtige Weichenstellungen vorzunehmen.

Mag. Robert Cvrkal,
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Studienwahl und Studienrecht

Das Prinzip der Universitäten "Alle Rechte, keine Pflichten" wurde gekippt.
Wie sagte Peter Skalicky, ehemaliger Rektor der Technischen Universität Wien: "Die Studienwahl ist eine autonome Entscheidung nichtentmündigter erwachsener Menschen - wir übernehmen dafür keine Haftung."
Tempora mutantur...

Anton Gsandtner,
per E-Mail

Start der Diskussion von Studiengebühren

Das Urteil des OGH besiegelt das Ende des freien Universitätszugangs. Es gibt meines Wissens keinen allgemeingültigen Anspruch auf einen bestimmten Studienplatz.
Und noch etwas: Bezahlen jene Studenten, die ihr Studium abbrechen oder ohne Abschluss beenden, dem Staat und dem Steuerzahler die entsprechenden Ausbildungskosten zurück?
Ich hoffe auf eine rege Diskussion dieses Themas.

Helmut Hofer,
per E-Mail

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Zum Artikel von Christian Rösner, 21. Mai
Rote Senioren kritisieren Maria Vassilakou hart

Wahrscheinlich hat Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou gar nicht bemerkt, welches undankbare Ressort man ihr da umgehängt hat.

Egal was sie da im Sinne des Koalitionsabkommens machen muss, wird sie ihre eigenen Wähler vergraulen.

Franz Kehoe,
per E-Mail

Schnelle Einführung eines Trennbankensystems

Gegenwärtig wird die Schaffung eines Trennbankensystems diskutiert. Ein solches Bankensystem scheint sinnvoll, da bei diesem System die volkswirtschaftlich wichtigen und verhältnismäßig risikoarmen klassischen Bankgeschäfte, wie die Vergabe von Krediten und die Annahme von Spareinlagen, vom gleichfalls wichtigen, aber risikoreicheren sowie schwer überschaubaren Investmentgeschäft getrennt werden.
Ein Trennbankensystem hat auch den großen Vorteil, dass der Staat nicht für fehlgeschlagene Investitionen einer Bank oder Sparkasse aufzukommen hat. Die Politik ist daher aufgerufen, dass im Interesse einer funktionierenden Volkswirtschaft und zum Schutz der Steuerzahler baldmöglichst ein Trennbankensystem eingeführt wird.

Mag. Dr. Robert Toder,
2731 St. Egyden am Steinfeld

Zum Artikel von Clemens Neuhold, 15. Mai
Rosenkrieg vor der Nationalratswahl

Vorschläge anderer Parteien werden nicht deshalb abgelehnt, weil man sie für schlecht hält. Sie werden eingehend auf ihre Praxistauglichkeit abgeklopft, um sie mehr oder weniger fundiert widerlegen zu können - um sie dann als eigene einzubringen.
Hier kennen ÖVP und SPÖ keinen Genierer. Dass dies einem gemeinsamen Regieren nicht förderlich sein kann, liegt auf der Hand. Ob sie wohl je daran gedacht haben, was für einen Eindruck das bei den Wählern macht?

Christine Preyer,
per E-Mail