Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 29. August
Entwicklung der EU zu starkem Partner der USA

Sicher wäre es gut, würden die EU-Repräsentanten sehr viel mehr tun, um Wirtschaftsspionage von US-Seite zu verhindern.
Interessant ist auch, dass die Briten bei diesen Dingen als rechte Hand der USA mitwirken, wo sie doch selbst kaum noch Industrie haben.
Wie schon in verschiedenen Kommentaren besprochen, hat es auch bei den USA lange gedauert, bis aus den Einzelstaaten ein funktionierendes Ganzes geworden ist. Schritt für Schritt geht es aber - aus meiner Sicht - in die richtige Richtung. Europa ist im Moment wirtschaftlich eine absolute Supermacht. Wenn in vielleicht zehn Jahren die EU politisch auch noch die Rolle einnehmen wird, die ihrem hohen politischen Gewicht entspricht, wird es besser sein für Europa und den Rest der Welt.
Politisch wird man den USA, und dann vielleicht auch China, auf Augenhöhe gegenüberstehen, partnerschaftlich.

Marcus Lang,
per E-Mail

Dialog auf Augenhöhe mit den USA durchsetzen

Der Leitartikel von Chefredakteur Reinhard Göweil bringt es treffend auf den Punkt.
Denn wenn die EU auf internationaler Ebene als Global Player ernst genommen werden will, dann muss sie ihr Selbstverständnis gegenüber der letzten verbliebenen Supermacht USA gewaltig verändern. Das Beispiel China zeigt, dass jemand seine Ziele und vor allem Werte nur durchsetzen kann, der einen Dialog auf Augenhöhe einfordert.
Was allerdings vollkommen konterkariert wird, wenn etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zuge der Prism-Affäre lieber ihren Kanzleramtsminister Ronald Pofalla mit einem bizarr anmutenden weißen Zettel Papier vorschickt, um die zu Recht empörte Öffentlichkeit zu beruhigen, anstatt wirklich etwas zur Aufklärung beitragen zu wollen.
Weswegen das Hauptproblem gegenwärtig in Berlin liegt und die anderen europäischen Regierungen gut daran tun, hier mehr Druck auszuüben.

Rasmus Ph. Helt,
D-20539 Hamburg

Generationenvertrag in Gefahr

Im Wahlprogramm der SPÖ kommt das Wort "Mütter" kein einziges Mal vor. Kein Wunder, wenn es in Österreich kaum Babys gibt. Wenn man die aktuellen Bevölkerungsstatistiken bewertet, kann man einen deutlichen Trend in Richtung Ein-Kind-Familie oder kinderlose Partnerschaft bemerken. Diese Entwicklung führt zu einem ständigen Sinken der Bevölkerungszahl, die kurzfristig durch Zuwanderung erhöht werden kann.
Nimmt der Anteil der älteren Menschen ständig zu, kann die jüngere Generation den sogenannten Generationenvertrag nicht mehr erfüllen und somit die Alterssicherung der Pensionisten nicht mehr gewährleisten.