Zum Artikel von Brigitte Pechar, 11. September
Parteienfinanzierung unter Beschuss
Erlaubnis für Unterstützung der wahlwerbenden Partei

Sollte es zutreffen, dass die Finanzierung der Plakate nach dem Parteiengesetz illegal war, liegt klar auf der Hand, dass das Gesetz nachgebessert werden muss. Es kann doch nicht sein, dass einem Klub, der sich aus gewählten Mandataren einer Partei zusammensetzt, verboten ist, für diese Partei zu werben.
Immerhin: Wenn diese Partei bei der Wahl nicht genug Stimmen erhält, um wieder den Einzug ins Parlament zu schaffen, dann löst sich damit auch der Klub auf.
Es liegt also im vitalen Interesse des Klubs, die Partei seiner Mandatare in Wahlauseinandersetzungen zu unterstützen.

Markus Vogtenhuber,
per E-Mail

Regelbruch unter besonderen Umständen

Die SPÖ hat zurückgerudert, um die Wähler nicht zu vergrämen, weil bei Wahlen Stimmenmaximierung das Ziel ist.
Doch es kommt auch vor, dass Parteien außerhalb von Wahlzeiten die von ihnen aufgestellten Regeln brechen und dann die Sache auszusitzen versuchen.
Womit sich die Frage stellt: Wie groß muss wohl erst der öffentliche Druck werden, damit die Machthaber auch außerhalb von Wahlzeiten zur Einsicht kommen und mögliches Fehlverhalten untersuchen lassen?
Damit die Bevölkerung den Machthabern während der Legislaturperiode nicht ohnmächtig ausgeliefert ist, muss diese jederzeit als kollektiver Korrekturmechanismus eingreifen können, wenn die Berufspolitik die eigenen Regeln bricht beziehungsweise ein Schaden für die Steuerzahler entsteht.

Mag. Robert Cvrkal,
per E-Mail

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Zum Kommentar von Christina Böck, 7. September
Dauerhafter Erfolg in der kurzlebigen Popwelt

Danke, dieser Artikel entspricht wahrlich der Realität. Sir Cliff Richard ist ein jahrzehntelang präsenter Pop- und Rockstar, dem es noch immer Freude und Spaß bereitet, vor seinen unzähligen loyalen Fans und auch vielen Newcomern, von Jung bis Alt, Konzerte zu singen. Und das natürlich noch immer mit ausverkauften Hallen. Gratulation zu diesem Artikel!

Margit Meisel,
per E-Mail

Positiv und konstruktiv in Krisenzeiten trotz Wahl

In schlechten Zeiten sollst Du den Menschen Sicherheit geben. Es ist falsch, jeden Tag neue Horrorszenarien aufzuzeigen, auch im Wahlkampf. Weil dadurch die allgemeine Verunsicherung weiter steigt. Da ist es dann schon besser, die Wirtschaft entfesseln zu wollen. Außerdem verleitet es dazu, Politikern noch weniger zu vertrauen. Dabei gibt es viele beherzte Politiker. Auf Schmutzkübeln zu verzichten, wäre sinnvoll, damit wir nicht noch mehr verunsichert werden. Sonst könnte es nämlich passieren, dass wir davon abgehalten werden, in die eigene Wirtschaft zu investieren.
Wichtig ist, den Menschen zu vermitteln, dass gerade eine Investition in Krisenzeiten der Wegbereiter aus einer Krise ist. Weil damit eine positive Spiralwirkung in Bewegung gesetzt wird.
Wer über Angst zum Erfolg kommen will, dem wird dies vielleicht für kurze Zeit gelingen, doch schadet er dem Ansehen seiner eigenen Zunft. So eine Vorgehensweise gefährdet die Stabilität der Wirtschaft und damit unsere davon abhängigen Arbeitsplätze.

Peter Fuchs,
4063 Hörsching