Zum Artikel von Konstanze Walther, 21. September
Technik verändert Arbeitswelt und Alltag

Diese Diskussion um Arbeitsplätze und -zeit sowie die damit verbundenen Einkommen wird sich zunehmend erübrigen. Die Entwicklung geht in Richtung Automatisierung der Arbeitsprozesse, sogar bis hin in den Pflegebereich (Roboter). Das ist schon seit Jahrzehnten im Gange.
Etliche Berufe von einst gibt es nicht mehr, unter anderem Laternenanzünder und Drucker. In den Zeitungsredaktionen war früher ein Mann den ganzen Tag damit beschäftigt, den verschiedenen Artikeln einen Platz zuzuweisen, damit alles einen fand und es keine leeren Stellen auf den Seiten gab. Heute betätigt jemand eine Computertaste, und schon ist die Arbeit, die vordem viele Stunden in Anspruch nahm, erledigt.
In allen manuellen Berufen werden längst technische Hilfsmittel eingesetzt, von denen unsere Vorfahren nicht einmal geträumt haben. Aber der Prozess ist längst nicht abgeschlossen. Am Ende wird er die menschliche Arbeitskraft - die manuelle und jene am Schreibtisch - erübrigen. Wo jetzt vielleicht noch hundert oder mehr Menschen arbeiten, wird nur noch einer nötig sein, um alles zu überwachen.
Das heißt, Arbeitslosigkeit im heutigen Sinn wird die Regel und nicht die Ausnahme sein. Da die Menschen dennoch von etwas leben müssen, bedarf es eines ganz neuen Systems, unter anderem mit einem von der Berufstätigkeit völlig abgekoppelten Einkommen, dessen Besteuerung dann vielleicht ganz anders zu berechnen sein wird.
Schon heute erledigen Maschinen die frühere Schwerarbeit, wie die von Hacklern. Dann werden die Menschen frei sein, das zu tun, was ihnen Freude macht, was sie für sinnvoll halten, sich um ihre Kinder, Partner, Freunde und Hilfsbedürftige kümmern, sich künstlerisch, sozial, gesellschaftlich betätigen.
Immerwährende Muße ist nicht befriedigend. Daher macht auch ein Grundeinkommen nicht faul, denn der Mensch ist an sich ein tätiges Wesen, so selbstverständlich wie sein aufrechter Gang. Aber Besitz beherrscht seinen Besitzer, sein Denken und Fühlen und die Vorstellung, dass andere auch etwas bekommen könnten, wird ihm zur Qual.

Christine Preyer,
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Wahlergebnis zeigt Unmut mit der großen Koalition

Es muss sich etwas ändern, aber alles beim Alten bleiben. Und so haben wir auch abgestimmt.

Adolf Platzer,
per E-Mail

Betrieb der Buslinie 13A ist wichtig für Anrainer

Ob die Wiener Mariahilfer Straße nun eine Fußgängerzone, Begegnungszone oder sonst was ist oder wird, ist mir persönlich eher gleichgültig. Ich habe mich schon bisher nicht unter die eleganten Flaneure auf diesem Boulevard gemischt, und diese Zurückhaltung ist steigerungsfähig.
Was ich jedoch nicht begreife, ist, dass ausgerechnet die grünen Anti-Auto-Jakobiner keine Probleme damit haben, eine wichtige Verbindung im öffentlichen Verkehrsnetz, nämlich die Autobuslinie 13A, zu beschädigen oder zu vernichten.
Der 13A ist für die Bewohner der Bezirke 4 bis 8, sogar noch 9, eine der wichtigsten Verbindungen, nicht zuletzt als Zubringer für Einkaufsstraßen wie die Mariahilfer Straße, mit besonders vielen Umstiegsmöglichkeiten zu anderen Strecken in Richtung Zentrum und Peripherie.
Ebenso unverständlich ist mir, dass dieses Faktum in den Kommentaren kaum gewürdigt wird.
Vielleicht ist den Gläubigen der grünen Radfahrerkirche der öffentliche Verkehr auch gar kein Anliegen, weil, wenn man einmal mehr zu transportieren hat, als i-Phone und Wasserflasche, auch andere Möglichkeiten als das Fahrrad zur Verfügung stehen.

Ing. Gerhard Havlicek,
1170 Wien

Bewährte Konzepte können als Vorbild dienen

Warum funktioniert alles so gut in der Wiener Innenstadt? Kann man sich da vielleicht einiges abschauen für die Mariahilfer Straße?

Anneliese Lechner,
per E-Mail