Zur Zusammenlegung von Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium
Unzufriedenheit mit neuer Regierung

Koalitionsübereinkommen dient nur dem Machterhalt

Die beiden Großparteien benötigten 74 Tage für 124 Seiten. Nun, wenn das in einem Privatbetrieb passieren würde, dann müssten einige Herrschaften den Hut nehmen. Hier bei diesen Koalitionsverhandlungen ist es nur um das Eine gegangen: nämlich den Futtertrog und damit Einfluss der Macht. Werner Faymann im Speziellen und Michael Spindelegger haben nur das Notwendigste gemacht, was ohnehin nicht zu verhindern war. Neue Ideen? Die brauchen wir nicht. Die ÖVP brachte wenigstens neue Gesichter, ob sich das dann im Regieren auch zeigen wird?
Der hellste Wahnsinn, die Wissenschaften zum Nebenschauplatz des Wirtschaftsministers zu machen. Ich bin eben aus den USA zurück und dort hat man Summen für die Wissenschaft zur Verfügung, da kann Österreich nur träumen. Aber es kommt dort nichts aus dem Steuertopf. Nehmen Sie sich ein Beispiel, liebe Politiker, und vergessen Sie das hohe Ross, auf dem Sie momentan sitzen.

Erich Dietmueller,
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Zusammenlegung ist auch eine Chance für Sponsoring

Die Optik ist nicht die Beste, wenn man das Wissenschaftsministerium abschafft. Das Wissenschaftsministerium in das Wirtschaftsministerium zu integrieren kann aber auch eine Chance für die Wissenschaft und die Forschung sein, wenn es dem Wissenschaftsminister gelingt, Firmen für ein Sponsoring von Universitäten beziehungsweise einzelner Studienrichtungen zu gewinnen. Speziell in den Bereichen, in denen ein Fachkräftemangel herrscht.

Josef Lechner,
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Mut zu Stabilität statt riskante Reformen

Gottseidank bleibt alles beim Alten, es ist nämlich nicht notwendig, dass immer eine Reform auf Druck sein muss, denn es wird danach immer alles schlechter, als vorher. Es kommt nichts Besseres nach.
Danke für Euren Mut, Werner Faymann und Dr. Michael Spindelegger, auch ein Stillstand ist oft besser als eine unsoziale Reform oder Veränderung, die viele Staatsbürger in Existenznot bringt. Wem das nicht passt, der soll halt auswandern, die Welt ist groß und besteht nicht nur aus Österreich oder Deutschland.

Walter Blümel,
per E-Mail