Rauchfreie Lokale sind sogar in Italien möglich

Seit Jahren streitet man in Österreich, ob wir rauchfreie Gaststätten brauchen oder nicht. Jeder Lungenfacharzt, jeder Chemiker, sie alle warnen seit Jahren vor den gesundheitlichen Schäden und Gefahren der Schadstoffe in Zigaretten. Millionen von Euro kosten Rehabilitation und Behandlung von Rauchern und Lungenschäden. Aber Gesundheitsminister Alois Stöger stößt immer auf taube Ohren und rauchvernebelte Gehirne der Befürworter. Die Lobby der Gastwirte und Trafikanten ist scheinbar stärker als die Vernunft der Warner.
Es ist fraglich, ob die Steuereinnahmen aus der Tabaksteuer die Behandlungskosten der Lungengeschädigten kompensieren. Und ein Teil der Abgeordneten im Parlament ist davon auch schon benebelt. Was wiegt mehr, die immer so salbungsvoll angepriesene "Volksgesundheit", die Gefahren des Nikotins oder der Reibach der Wirte und Trafikanten?
Den Italienern sagt man nach, sie seien locker und inkonsequent, in diesem Fall stimmt das nicht. Vor jedem Lokal stehen die "Paffer", aber in den Lokalen riecht man keinen Tschick.

Franz Schramböck,
4020 Linz