Zum Leitartikel von Walter Hämmerle, 21. Februar
Keine Preisgabe von persönlichen Daten

Wieder eine sehr aufschlussreiche und nachvollziehbare Abhandlung, außer "Die Menschen werden also womöglich selbst aufpassen müssen, was sie freiwillig von sich preisgeben." Werden? Kommt das nicht für allzu viele längst zu spät? Gewiss kann auch ich mich so wenig wie alle anderen der Datenschnüffelei entziehen, wohl aber ihr Grenzen setzen: Ich habe keine Kundenkarte, denn es liegt auf der Hand, dass Firmen die damit verbundenen Preisnachlässe nicht gewährten, wenn sie nicht aus den persönlichen Daten, die man mit dem Erwerb erkauft, nicht rechneten. Ich zahle bar anstatt mit Bankomatkarte. Ich habe nichts zu verbergen, aber wen geht es etwas an, wann, wie viel und wie oft ich von welchen Produkten gekauft habe? Ich bediene meine Kontenbewegungen nicht online. Wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass die "sicher" sind? Bequemlichkeiten sind der Speck, mit denen man Kunden fängt.

Christine Preyer,
per E-Mail

Restlose Aufklärung bei der Hypo Alpe-Adria gefordert

Die Hypo Alpe-Adria hat über 20 Milliarden an Krediten vergeben. Die Hälfte davon ist faul und uneinbringlich! Jörg Haider war weder der Diktator von Kärnten und auch nicht der allmächtige Bankdirektor der Hypo Alpe-Adria, aber er war sicherlich der Kopf dieses "Syndikats". Kredite in Milliardenhöhe zu genehmigen und zu vergeben, ist eine enorme logistische Aufgabe. Es braucht viel mehr als vier oder fünf Zeichnungsberechtigte. Schätzungsweise sind mindestens fünfzig Banker und Politiker für dieses riesige Milliardenloch verantwortlich.
Wer hat die einzelnen Kredite vergeben, wer hat unterzeichnet, wer ist verantwortlich?
Was bedeutet es, wenn führende Politiker gegen einen Untersuchungsausschuss sind? Ich bin Mitglied einer politischen Partei, aber Beitrag zahle ich erst wieder, wenn dieser Betrug restlos aufgeklärt ist.

Werner Frank,
6912 Hörbranz

Die Hypo Alpe-Adria und die Verantwortung der Grünen

Unerträglich in der Medienberichterstattung über die skandalösen Vorgänge rund um die Hypo Alpe-Adria ist die Tatsache, dass nun die Grünen, speziell der nunmehrige Kärntner Landesrat Rolf Holub, als Saubermann dargestellt werden. Genau dieser Herr Holub hat am 22. April 2004 als Landtagsabgeordneter der Kärntner Grünen den unbeschränkten Landeshaftungen ebenfalls zugestimmt.
Wie man relativ leicht herausfinden kann, erfolgte der Beschluss dazu einstimmig, also auch mit den Stimmen der beiden Grün-Abgeordneten im Kärntner Landtag, nachzulesen im Protokoll der Sitzung vom 22. April 2004.

Mag. Matthias Hofer,
6414 Mieming

Offenlegung aller Gläubiger für Transparenz wichtig

Wichtig wäre zu erfahren, wer die Gläubiger sind, und zwar alle. Dann könnte man auch nachprüfen, welche Verbindungen es zur Politik gibt.

Wolfgang Wanz,
per E-Mail