Auch Jugendliche können an Depressionen erkranken

Nicht nur Erwachsene erkranken an Depressionen, sondern auch sehr viele Kinder und noch mehr Jugendliche. Leider werden bei ihnen die Symptome meist als "entwicklungsbedingte Störungen" übergangen. Sie bleiben oft unbehandelt. Ärzte warnen vor den Folgen der Nichtbehandlung, die bis zum Selbstmord führen kann. Kinder aus Familien mit Depressionserkrankungen bei Erwachsenen sind besonders gefährdet.

Oft hat dies eine genetisch bedingte Ursache. Erleiden diese Heranwachsenden außergewöhnlichen Stress durch Verlust oder Scheidung der Eltern, schwere Krankheiten, Lernschwierigkeiten, sexuellen Missbrauch oder körperliche Misshandlung, steigt die Gefahr einer Erkrankung.

Depressionen äußern sich bei Kindern anders als bei Erwachsenen. Erhöhte Ängstlichkeit, häufiges Weinen, Wutausbrüche, Raufereien, Lernschwierigkeiten, steigende Unkonzentriertheit, schulisches Versagen, Schlafstörungen, rebellisches Verhalten und abnehmendes Interesse an Freunden können Anzeichen dieser Erkrankung sein. Nur mit einer professionellen ärztlichen oder psychologischen Hilfestellung wird es betroffenen Menschen gelingen, den Weg aus ihrer depressiven Talsohle heraus zu finden.

Peter Fuchs,
4063 Hörsching

Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 4. Juni

Eine Deflation im Euroraum droht noch lange nicht

Die tatsächliche Inflation weicht von der amtlich ausgewiesenen Preissteigerung beträchtlich ab, und es gibt bereits eine Reihe von Studien, die diesen gefühlten Eindruck mit Zahlen und Fakten belegen. Vor allem die Kosten für die Grundbedürfnisse Nahrung, Wohnen und Energie liegen weit über den statistischen Zahlen, die möglicherweise dann stimmen, wenn der Konsument statt zu heizen und zu tanken Digitalkameras, Großbildschirme und Navigationssysteme kauft, aber in einer Höhle lebt. Schließlich ist die Inflation, wie sie sich derzeit darstellt, ein doppeltes Betrugsmodell, weil die Anpassung der Einkommen erst im Nachhinein erfolgt und das äußerst moderat.
Von einer Deflation ist man Lichtjahre entfernt.

Mag. Martin Behrens,
1230 Wien