Die Riegersburg ist auch Ziel von Schulausflügen. - © Foto: apa/Hans Klaus Techt
Die Riegersburg ist auch Ziel von Schulausflügen. - © Foto: apa/Hans Klaus Techt

Zum Artikel von Martyna Czarnowska, 28. Juni
Bruchlinien zwischen Großbritannien und der EU

Der sehr gute Artikel zeigt deutlich, wie anders die Uhren in Großbritannien in Bezug auf die EU ticken. Man wird den Eindruck nicht los, dass sich Premierminister David Cameron wie ein ungezogener Junge verhält, der wider besseres Wissen das nächste Ungemach heraufbeschwört. Natürlich wäre es gut und richtig, wenn sich die Briten nicht aus der EU verabschieden würden. Andererseits sind jedoch die vielfältigen Erpressungen und Erpressungsversuche, die bei jedem Thema durch Großbritannien eingebracht werden, mittlerweile zu einem großen Ärgernis geworden - und es wäre gut und richtig, hier endlich mal Einhalt zu gebieten!
Fast schon peinlich sind die in dem Zusammenhang immer wieder gemachten Hinweise darauf, dass Großbritannien das Mutterland der Demokratie sei. Die Auftritte des britischen Premiers lassen das nicht erkennen!

Friedrich E. Starp,
3003 Gablitz

Zum "Wiener Journal" vom 27. Juni
Reiseberichte in der Beilage "Wiener Journal"

Im aktuellen Journal wird die Frage aufgeworfen, warum Menschen das Abenteuer suchen. Da könnten Millionen anderer, die durch die Welt irren, nicht wissen, wo sie Schutz finden könnten und wovon sie leben sollen, wie die "Erste" feststellen: "Eure Sorgen möchten wir haben!"
Die Abenteuersehnsucht in unseren Breiten beweist, dass die viel gepriesene und angeblich unentbehrliche Sicherheit auch ihre Kehrseite hat. In letzter Konsequenz bedeutet sie Langeweile - tödliche Langeweile. Das Leben ist immer unsicher; und die Sehnsucht nach Abenteuern ist die nach dem spannenden Leben mit all seinen Herausforderungen und Überraschungen, der Ausbruch aus dem nach allen Seiten abgesicherten, reizlosen Dasein.
Hier sei zu den interessanten Beiträgen noch ein Hinweis gestattet, nämlich auf das (leider nur mehr antiquarisch erhältliche) Buch von Gerhard Kunze: "Ihr baut die Windmühlen. - Den Wind rufen wir".
Der Autor ist graduierter Atomphysiker, lebte aber einige Jahre in Mexiko und dort zum Teil bei den Indianern, die ihren jungen Männern vor der Aufnahme bei den Erwachsenen einiges wahrlich Abenteuerliches abverlangten. Kunze nahm das auf sich und schildert diese Erlebnisse in seinem Buch.

Christine Preyer,
per E-Mail