Zum Kommentar von Eva Stanzl, 25. Juli
Ist die Schöpfung gewollt oder Zufall?

In Ihrem Kommentar transportieren Sie eine angenehme, positive Stimmung. Find ich gut.
Erlauben Sie mir, auf einen einzigen Punkt hinzuweisen: "..., dass Leben wie auf der Erde ein seltener Zufall ist." Da ich kein Fundamentalist bin, verlange ich nicht, dass Sie an eine Schöpfung glauben. Diese Möglichkeit kann aber meines Erachtens auch nicht ausgeschlossen werden. Dass hinter dem Ganzen ein Schöpfungsakt wirkt, kann nicht mit Sicherheit falsifiziert werden. Also stellt sich Ihre Auffassung als eine Art Glauben heraus. Und diesen mit solcher Absolutheit zu formulieren, halte ich für problematisch.
Nichtsdestoweniger halte ich die "Wiener Zeitung" für die beste Tageszeitung, die wir in Österreich haben. Es muss schön sein, für sie arbeiten zu dürfen. Salam!

Nikolaus Petko,
1020 Wien

Zum Leitartikel von Thomas Seifert, 25. Juli
Konfliktherd Naher Osten bedroht die ganze Welt

Als Österreicher fühle ich mich allen Lebewesen dieser Erde gegenüber verantwortlich. Die Geschichte bietet genug Grauslichkeiten, aus denen man hätte lernen können.
Die Unfähigkeit Israels und Palästinas, sich in 66 Jahren vernünftig zu arrangieren, wird nicht nur diesen beiden Völkern, sondern allen Erdbewohnern Unheil bringen. Siedlungsbau im Fremdland und präpotente Friedensverweigerung provozieren Raketen! Im 21. Jahrhundert sollte man sich von diesen Steinzeitmechanismen verabschieden.

Bernd Stanzel,
per E-Mail

Zum Artikel von Alexandra Mostyn, 25. Juli
Energiepolitik in Tschechien setzt nicht nur auf Atomenergie

Der Ausbau von Temelin und Dukovany ist für Österreich sehr bedenklich. Tschechien darf aber nicht vorgeworfen werden, die Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen völlig außer Acht zu lassen: In Satov und in Hnizdo, nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt, wurden riesengroße Solaranlagen errichtet.
Unsere Nachbarn lehnen es im Gegensatz zu Österreich ab, ausrangierte und technisch veraltete Windräder von Deutschland zu kaufen. Das sollte der Gerechtigkeit halber auch einmal erwähnt werden.

Reinhard Kaufmann
2070 Retz