Kritik an der Schulpolitik der Neos

Gute Ausbildung für alle Schüler soll das Ziel jeder Bildungspolitik sein. - © Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Gute Ausbildung für alle Schüler soll das Ziel jeder Bildungspolitik sein. - © Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Die Neos wollen die Schulen der Verantwortung des Staates entreißen? Kein Wort davon im Parteiprogramm! Dies schließt die Bundesverfassung eindeutig aus.
Es gehört zu den Pflichten des Staates, die Schulbildung zu kontrollieren und zu verantworten. Schule ist, wenn mehrere Schüler gemeinsam nach einem Lehrplan in allgemein- oder berufsbildenden Kompetenzen unterrichtet werden und als erzieherisches Ziel "die Festigung der charakterlichen Anlagen der Schüler in sittlicher Hinsicht" angestrebt wird.
Schulautonomie bezieht sich daher ausschließlich auf die individuelle Gestaltung der Wege zu diesen Zielen. Die zunehmende Verschiedenheit der schulischen Rahmenbedingungen macht die behutsame Verwirklichung einer umfassenden, verantwortungsbewussten Schulautonomie zu einem Muss.
Es ist bekannt, wie viel der Steuerzahler für einen Schüler einer staatlichen Schule pro Jahr aufwendet. Doch Privatschulen, die die gleiche Arbeit leisten, erhalten lediglich einen Bruchteil dieser Summe an öffentlicher Förderung. Diese Ungerechtigkeit gehört beseitigt, zumal die Leistung auch der Privatschulen vom Staat kontrolliert und mit verantwortet wird.

Ernst Smole,
1080 Wien

Gesundheitsminister Stöger leistet sehr gute Arbeit

Wir brauchen keine politischen Mannequins, wir brauchen glaubhafte Politiker, die etwas bewegen und weiterbringen. Und Gesundheitsminister Alois Stöger hat bewiesen, dass er Durchhaltevermögen hat, dass er schwierige Probleme anpackt und dass er trotz Anfeindungen, auch aus der eigenen Partei, weiterarbeitet, statt ständig nur in den Seitenblicken herumzulungern! Der versteckte Seitenhieb auf den "Maschinenschlosser" ist vollkommen unangebracht. Wenn ich mir so die Berufslaufbahnen anderer Minister in der Regierung ansehe, dann haben die meisten kaum eine fachliche Ausbildung zu ihrem Amt. Es wäre gut, wenn wir mehr so stille und beharrliche Arbeiter in der Regierung hätten, dann wäre es um Österreich besser bestellt. Laut schreien muss nur der oder die, die sonst nicht auffallen würde.

Franz Schramböck,
4020 Linz

Zum Artikel von Simon Rosner, 16. August
Kaufkraftverlust bei den Pensionen

Na endlich wird dieser Pensionendiebstahl offiziell zur Kenntnis genommen. Das ist auch nicht "Schicksal des Pensionssystems", sondern Absicht, gezielt, irgendwann sind alle auf dem untersten Level und der heißt dann "Volkspension". Wer mehr will und braucht, soll sich das privat besorgen.
Das schöne Motto "Leistung muss sich wieder lohnen" - erinnert sich die ÖVP noch? - gilt dann nur noch für Versicherungsvertreter. Zeit für die Pensionisten, einmal wirklich die Macht zu präsentieren, von der man immer spricht.

Dr. Peter Mitmasser,
2351 Wiener Neudorf