Zum Interview mit Johannes
Voggenhuber, 19. September

Der Westen ist mitschuldig
an der Ukraine-Krise

Danke für dieses Interview. Endlich werden die wahren Hintergründe der falschen EU-Politik vis-à-vis Russland klargestellt. Die USA unterwanderten die Maidan-Bewegung, die EU sah zu, anstatt sich für die von ihr verhandelte Lösung starkzumachen. Aus den von Herrn Voggenhuber angeführten Gründen musste Wladimir Putin auf diese Provokation und Gefährdung reagieren.

Nun haben wir den Konflikt auf politischer, wirtschaftlicher und sogar militärischer Ebene. Warum die EU hier mitmacht, ist total unverständlich. Ihr Vasallentum gegenüber den USA kann die Sicherheit so wenig garantieren wie während des Kalten Krieges. Wirtschaftlich wird es die Europäer viel Geld kosten. Also eine Situation, in der mit Ausnahme des US-Imperiums alle verlieren werden.

Friede in Europa kann nicht erreicht werden, wenn die Interessen Russlands unberücksichtigt bleiben, meint der frühere Europaparlamentarier Johannes Voggenhuber.
Friede in Europa kann nicht erreicht werden, wenn die Interessen Russlands unberücksichtigt bleiben, meint der frühere Europaparlamentarier Johannes Voggenhuber.

Peter Unterweger,

per E-Mail

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Kaum zu glauben, dass in diesen Zeiten der Kontrolle und Gleichschaltung europäischer Medien solche Wahrheiten doch noch zu lesen sind! Meine Gratulation, Hochachtung und Bewunderung!

Christoph Th. Schlegelhofer,

per E-Mail

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Gratulation, Herr Voggenhuber! Das ist ein toller und sehr interessanter Beitrag zu dieser leidigen Ukraine Krise. Ich kann das nicht mehr hören- der böse Russe... Ich kenne Russen, die sind hochgebildet, sprechen Englisch und auch Deutsch, und man kann mit ihnen in Österreich gute Geschäfte machen. Dass die Amerikaner kein Interesse daran haben, dass Europäer und Russen einander näherkommen, mag sein, interessiert mich aber nicht.

Johannes Nagl,

per E-Mail

Zum Interview mit Philippe
Legrain, 19. September

Die Staaten sparen -
und wer profitiert davon?

Mit der sogenannten Spardebatte wurden die Reichen immer reicher, die Armen immer zahlreicher und ärmer.

So wie bei der schändlich missbrauchten "Gerechtigkeitsdebatte": Wenige Frauen bekamen wenig mehr Geld, die große Mehrzahl bezahlte das mehrfach und erhielt/erhält unter diesem Titel sehr viel weniger Lohn/Gehalt.

Konkret erhalten aktuell zwei Familienverdiener weniger als ein Mittelständler vor zwei Generationen alleine. Ein einzelner Verdiener konnte eine Familie erhalten, mit Skikurs für die Kinder. Heute können zwei Verdiener das nicht mehr leisten. Die Konzerne haben zwei Arbeitskräfte für weniger Lohn als früher für einen Verdiener.

Unter dem Strich profitier(t)en überall nur die Konzerne.

Bernd Gallob,

per E-Mail