Der Islam ist auch eine Religion des Friedens

In den Medien wird immer wieder bestritten, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Dieser Streit ist ziemlich überflüssig, Islam bedeutet Frieden. Der Begriff wird aber falsch übersetzt. Jeder gläubige Muslim weiß, dass Frieden im islamischen Sinn eine leicht andere Bedeutung haben kann. Im Dar as-Salam (Haus des Friedens) leben Muslime und Dhimmis (Ungläubige minderen Rechtes) zusammen. Im Dar al-Harb (Haus des Krieges) leben Harbis (Ungläubige ohne Rechte). Dass im streng ausgelegten Islam als minderwertig betrachteten Ungläubigen oft nicht auf Augenhöhe begegnet wird, kann man auch bei uns beobachten.
Früher genauer hinzuschauen könnte sich für alle, die keine totalitären Ideologien mögen, lohnen. Wer hat schon Lust, dass uns irgendwann wieder die Amis aus dem Schlamassel ziehen müssen?

Marc Jenal,
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Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 18. Oktober
Die Sanktionen sind für Europa gefährlicher als für Russland

Mag sein, dass Russland die Sanktionen maximal drei Jahre aushält, doch wesentlich schwächer als Russland ist Europa, was die steigenden Schuldenberge und die Flutung mit billigem Geld durch die EZB beweist.
Wie prekär die finanzielle Lage in Europa ist, erkennt man daran, dass Frankreich und Italien ein deutlich höheres Defizit bei der EU eingereicht haben und Österreich laut Experten rund 3,3 Milliarden Euro zur Erreichung der EU-Kriterien fehlen. Mit anderen Worten gefährden die Politiker, die erst nach Druck der USA zu Sanktionen bereit waren, unseren Wohlstand und riskieren damit, dass Europa um Jahre zurückfällt.

Mag. Robert Cvrkal,
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Mit Äußerlichkeiten ändert man nicht die Lage der Frauen

Emanzipation über das unsinnige Binnen-I und die völlig überflüssigen Töchter in der Bundeshymne ist wirklich ein Armutszeichen. Beides sind reine Äußerlichkeiten, die an der Situation von Frauen nichts ändern.

Elisabeth Schmidburg,
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Zum Artikel von Ilona Antal, 16. Oktober
Wunderkind und Sprachgenie beherrscht 70 Sprachen

Ich, der Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch mehr oder wenig gut sprechen, in einer dieser Sprachen einen Brief oder Artikel abfassen und eine Zeitung verstehen kann (natürlich oft mit Hilfe eines Wörterbuches), würde gerne wissen, was es bedeutet, 70 Sprachen zu sprechen. Wie weit kann sich ein solches Wunderkind mit einem Einheimischen unterhalten? Kennt es all die verschiedenen Regeln der Grammatiken? Und wie merkt es sich all die vielen tausend Vokabeln über längere Zeiten?

Prof. Dr. Friedrich Katscher,
1150 Wien