Mehr Fußgängerschutz in der Wiener Innenstadt

Ich wohne seit mehr als 50 Jahren in der Innenstadt, das nur zur Erklärung meiner Zeilen. Vielleicht ist es zu viel verlangt, auch die Autos zu verbannen, aber bitte um Maßnahmen gegen Radfahrer. Für sie werden die verschiedenartigsten Einrichtungen (Fahrradständer, Radfahrwege) geschaffen und in täglich ausführlichen Artikel in sämtlichen Zeitungen wird für viele weitere derartige Einrichtungen plädiert. Nie, nie wird etwas zum Schutz der Fußgänger getan - ich beobachte dies seit langem.
Eigentlich fühle ich mich am ehesten auf geregelten Straßenübergängen sicher. Absolut nirgends kann man vor Radfahrern, mit hohem Tempo und rücksichtslos unterwegs, sicher sein - weder auf Einbahnen, in Fußgängerzonen oder auf für Fußgänger gekennzeichneten Gehsteigabschnitten. Und Radfahrer nehmen sich immer den Vorrang.
Ich würde Verkehrsfachleuten, Journalisten, Bezirkspolitikern vorschlagen, nur einmal die Innenringallee vom Luegerplatz bis zum Schwarzenbergplatz zu Fuß entlangzugehen. Sie alle würden allein auf dieser Strecke erleben, was ich kritisiere.

Susanne Moest,
1010 Wien

Zum Artikel von Birgit Holzer, 18. Oktober
Ökonomische Ungleichheiten der einzelnen EU-Staaten

Sinn machen die Forderungen nach Schuldenvergemeinschaftung nur dann, wenn die noch soliden Länder der Eurozone bereit sind, die Schwachländer für die nächsten zehn Jahre stützen. Ich bin sicher, dass die Österreicher es ablehnen, für diese Stützung ein Extrasparpaket zu machen. Sämtliche Anleihen der Eurostaaten würden dann nicht mehr national, sondern nur mehr durch einen Haftungsblock (ESM?) europäisch emittiert.
Gott sei Dank besteht für Steuerfragen in der EU noch das Einstimmigkeitsprinzip, nachdem es in Währungsangelegenheiten schon aufgegeben wurde. Hoffentlich sind Österreichs Regierung und unsere EU-Abgeordneten so fair und informieren die Bürger vorher ausführlich, wenn sie in Zukunft beabsichtigen, ein Abkommen zur Schuldenvergemeinschaftung und Zinsenvereinheitlichung abzuschließen.

Helmut Pietzka,
per E-Mail

Zum Artikel von Solmaz Khorsand, 20. Oktober
Stolz auf Zuwanderer in Wien-Favoriten

Und wir können stolz auf diesen Mikrokosmos sein, auf die Kinder und Jugendlichen. Sie bereichern unsere Gesellschaft und Kultur.

Susanne Kopica-Rickl,
per E-Mail