Zum Leitartikel von Reinhard

Göweil, 11. Oktober

Verordnete Veränderungen sind kein Naturgesetz

Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt sind einem Wandel unterworfen, doch das Sicherheitsbedürfnis des Menschen ist eine konstante Größe. Je weiter die Schere zwischen nachhaltiger individueller Lebensabsicherung und der Profitgier elitärer Wirtschaftsträger aufgeht, umso größer wird die Diskrepanz in der Gesellschaft. Die von oben verordneten Veränderungen sind kein Naturgesetz, dem man hilflos ausgeliefert ist, sondern eine durchaus beeinflussbare Kategorie.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Zum Gastkommentar von Silvia

Jura, 23. Oktober

Einseitige Darstellung der brasilianischen Politik

Ich gebe zu, ich weiß nicht viel von brasilianischer Politik, aber ein dermaßen einseitiger und unobjektiver Artikel kann unmöglich die reale Situation darstellen. Die schimmernde Menschenfreundin gegen den bösen Armenfresser. Wenn dem wirklich so wäre, warum haben ihn dann so viele gewählt und es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen? Vor nicht einmal einem halben Jahr haben Hundertausende gegen die amtierende Regierung demonstriert, wobei die Proteste teils mit Gewalt unterdrückt wurden, ob das auch ein Grund ist? Ich weiß, es ist ein Kommentar, aber etwas mehr Objektivität wäre wünschenswert.

Mag. Manuel Leitgeb,

per E-Mail

Zum Gastkommentar von

Matthias Strolz, 21. Oktober

Eine moderne Schule
ohne politischen Einfluss

Stimme 100-prozentig zu! Wünsche viel Kraft in der Umsetzung! Bitte nicht auf die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte vergessen - geht’s den Lehrkräften gut, geht es auch den Kindern gut. Und sagt auch den Schülern und Eltern, dass sie nicht nur Rechte, sondern insbesondere auch Pflichten haben!

Andreas Bartel,

per E-Mail

Bekanntgabe der Parteizugehörigkeit

Erster Schritt wäre eine "Parteibuchoffenlegungspflicht", auch für andere Berufsgruppen, wie Richter, Staatsanwälte, Verwaltungsbeamte, also alle, die direkt oder indirekt von der Allgemeinheit Gehalt beziehen.

Wolfgang Wanz,

per E-Mail

Vorrang durch Gesetz
für Fußgänger

Was vielen nicht bewusst ist, ist, dass Fußgänger auch außerhalb von Schutzwegen die Fahrbahnen im Ortsgebiet an ungeregelten Kreuzungen vorrangig überqueren dürfen.

Erfahrungsgemäß orientieren sich manche Autofahrer nur an Schutzwegen und nicht an den zulässigen Überquerungsmöglichkeiten. Deshalb bin ich auch für eine generelle Bevorrangung von Fußgängern in Ortsgebieten. Anders geht es offenbar nicht. Nebenbei bemerkt ist das Überfahren von Fußgängern grundsätzlich verboten!

Peter Jürß,

1160 Wien

Zum Leitartikel von Reinhard

Göweil, 23. Oktober

Lösung der Probleme der EU sollte vorrangig sein

Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass Sie recht haben. Das Kernproblem freilich, dessen Lösung (noch) nicht mehrheitsfähig ist - Bundesstaat oder Staatenbund -, bleibt bestehen. Der verhüllte Wille deutet in die richtige Richtung. Das Zeitbudget dafür ist allerdings viel größer und bedrohlicher als alle aktuellen Budgetprobleme in Österreich zusammen.

Dr. Bruno Müller,

NÖ Wirtschaftspressedienst

2103 Langenzersdorf