Bezug von zwei Pensionen belastet das Staatsbudget

Die Witwenpension ist ein Relikt aus der Zeit, in der meist nur ein Ehepartner berufstätig war und es darum ging, die finanzielle Situation der Überlebenden abzusichern. Heute handelt es sich dabei um eine aussterbende Spezies. Die Folge ist, dass der überlebende Partner neben der vollen eigenen Pension noch 60 Prozent der Pension des verstorbenen Angehörigen kassieren.
Hier böte sich der Kompromiss an, dass die Überlebenden zwischen 100 Prozent der eigenen und 60 Prozent der Pension des verstorbenen Partners wählen können. Die kleinere der beiden Pensionen könnte man einsparen. Um soziale Härten auszugleichen, sollte man in den Fällen, in denen beide Pensionen zusammen beispielsweise unter 2000 Euro liegen, am bestehenden System nichts ändern. Ob das Einsparungspotenzial wohl die Pensionsfinanzierung entlasten könnte?

Günter Braun,
1020 Wien

Zum Artikel von Christian Rösner, 8. November
Suchtkranke und ihre Helfer verdienen Unterstützung

Suchtkranke sind jene, die nicht den Ehrgeiz haben, um jeden Preis und auf Kosten anderer nach oben zu kommen. Vielfach spielt frühkindlich erfahrene Gewalt eine Rolle.
Menschen, die sich dem Schicksal dieser armen Seelen widmen, verdienen höchsten Respekt, sofern sie dabei nicht eigennützig und erst recht wieder ausbeuterisch vorgehen.
Die Betroffenen selbst aber verdienen noch mehr Respekt und Zuspruch, denn sie richten die aus dem ihnen zugefügten Leid resultierende Aggression nicht gegen Dritte, sondern gegen sich selbst, was von einem harten Kern der Nächstenliebe und des Respekts zeugt; auch wenn dabei das eigene Ich tragisch zu kurz kommt. Jeder Suchtkranke ist heilbar. Er braucht aber jene ihm zuteil werdende Nächstenliebe dazu, deren frühkindlicher Mangel ihn in die Sucht getrieben hat.
Wir sollten jene unterstützen, die stark genug sind, sie ihnen zu gewähren, und uns damit ein gutes Stück gesellschaftliche Verantwortung abnehmen.

Arthur H. Lambauer,
per E-Mail

Zum Gastkommentar von Kurt Bayer, 7. November
Verrat an den Werten, die die EU postuliert

Mit dem TTIP würde die EU den letzten Rest dessen, was sie als ihre "Werte" postuliert, verraten - verkaufen für Euro und Dollar. Auf der Rutschbahn zu diesem Ziel geht es schon lange und immer schneller bergab. Das ist schon an den Aufnahmebedingungen für neue Mitglieder ersichtlich: Geld, Geld, Geld. Wer nicht mitmacht, erleidet Verluste. Höllengelächter!

Christine Preyer,
per E-Mail

Sofortige Kündigung des Handelsabkommens

Wir wollen keinen TTIP! Dies geschah hinter dem Rücken der Bevölkerung! Wir fühlen uns missachtet und verraten, dass man mit den USA Verträge "schmiedet", die uns in die Fänge dieser bringt. Vertrag kündigen! Sofort!

Waltraud Fornwagner,
per E-Mail