Zum Artikel von Iga Mazak, 29. November
Verkehrsprobleme im Bezirk Donaustadt

Mit diesem Artikel wurde durch die "Wiener Zeitung" in gewohnter Professionalität ein Thema angesprochen, das aufgrund seiner Komplexität den Normalbürger und Wähler in Wien "anstrengt".
Als Bewohner der Donaustadt wundert man sich, dass sich unser Bezirksvorsteher mehr Sorgen und Gedanken um zukünftige Bewohner macht als um mehr als 160.000, die hier wohnen! Tatsächlich kann eine verkehrstechnisch mangelhafte Stadtstraße Aspern und eine S1-Spange-Seestadt Aspern die Verkehrsinfrastrukturprobleme der Donaustadt nicht lösen. Was diese Verkehrsachse durch den Bezirk jedoch bewirkt, zeichnet sich auf bedrohliche Art und Weise ab. Die Lebensqualität wird durch Transitverkehr über die Marchfeldschnellstraße aus Bratislava kommend nachhaltig verschlechtert und die Wohngebiete werden durch Lärm und Abgase belastet. Wäre es nicht das oberste Gebot eines verantwortungsvollen Politikers diese Verkehrslawine zu verhindern?

Heinz Mutzek,
1220 Wien

Mit Computerspielen kann man das Töten lernen

Die Fachhochschule Linz, beziehungsweise der Masterstudiengang Soziale Arbeit unter Prof. Dagmar Strohmeier, analysierte das Spieleverhalten von Jugendlichen und wies nach, was jedem mit gesundem Menschenverstand klar ist: Computer-Gewaltspiele fördern aggressives Verhalten.
Wenn jemand mehr darüber lesen möchte, dem empfehle ich "Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?" von Dave Grossman. Der Autor ist Militärpsychologe und unterrichtete an der Militärakademie Westpoint. Sein Job war es, Spezialeinheiten der US-Armee dazu zu bringen, "auf Knopfdruck" gewaltbereit zu sein und zu töten. Grossman erfuhr in seiner Praxis als Ausbildner, dass es einige Jahre harten Trainings dazu brauchte. Letztendlich schaffte er es mit Computerspielen. Er ließ seine Soldaten stundenlang drauflosballern. Auf Spielen, die in vielen Kinder- und Jugendzimmern herumliegen.

Dipl.-Päd. Walter Koren,
4560 Kirchdorf

Bombardier baut die neuen Wiener Straßenbahnen

Es ist traurig, ansehen zu müssen, wie die Stadt Wien österreichische Arbeitsplätze aufs Spiel setzt! Warum muss bei Bombardier in Kanada bestellt werden, wenn man das Siemens-Werk vor der Haustür hat? Ob das Werk in Simmering die Arbeitsplätze wird halten können, ist mehr als fraglich. Die Verkehrsbetriebe sind aufgefordert, die Kriterien für die Bevorzugung von Bombardier gegenüber Siemens auf den Tisch zu legen, ohne Wenn und Aber.

Peter E. Drechsler,
6900 Bregenz