Schuldenkrise in Griechenland

Nach dem gescheiterten Treffen der EU-Finanzminister zur Schuldenkrise in Griechenland spitzt sich die Lage zu. Eine großzügige Lösung des Schuldenproblems zeichnet sich nicht ab. Griechenland ist durch falsche Angaben in die Eurozone gerutscht und wurde bald zum Problemfall in der EU. Da Griechenland den Euro behalten wollte, kam es unter Kontrolle der Geldgeber und musste drastische Sparziele erfüllen.
Jetzt will Griechenland weiterhin Geld von der Troika, aber keine engmaschige Kontrolle. Auch mit griechischem Schmäh werden sich die Geldgeber nicht mehr täuschen lassen, denn die Steuerzahler der EU-Länder passen genau auf, was jetzt geschieht.

Kurt Gärtner,
4600 Wels

Zum Artikel von Saskia Blatakes, 11. Februar
Befremdliche Aussagen zum Preisniveau der Wiener Hotels

Mit Befremden haben wir die Aussagen von WienTourismus-Direktor Norbert Kettner zum Preisniveau der Wiener Hotels aufgenommen und möchten dazu als Interessenvertretung der Wiener Hotellerie Stellung nehmen.
Tourismusdirektor Kettner weiß, dass es in den vergangenen Jahren einen massiven Zuwachs am Wiener Hotelmarkt gegeben hat. Dies beeinträchtigt die Situation massiv, sind doch in den vergangenen fünf Jahren mehr als 10.000 Gästebetten in Wien dazugekommen. Seine Aussage, "warum Wiener Hoteliers nicht einfach die Preise erhöhen", ist in höchstem Maße die schwierige, wirtschaftliche Situation verkennend und deshalb befremdlich. Und der Aussage, dass "die Wiener Hoteliers ohnehin privilegiert sind, da WienTourismus in der ganzen Welt für die Stadt wirbt", müssen wir hinzufügen, dass WienTourismus nur eine so gute Arbeit machen kann, weil der Wiener Tourismusverband sich aus den Einnahmen der Wiener Ortstaxe, also der Nächtigungsabgabe der Hotels so gut finanziert. "Wir machen erst die Bälle, die andere dann spielen können!", lautet die Antwort der Wiener Hotellerie auf die Aussagen des Wiener Tourismusdirektors.

Dr. Andrea Feldbacher,
Obfrau der Fachgruppe Hotellerie der Wirtschaftskammer Wien

Zum Artikel von Isabella Lechner, 13. Februar
Großveranstaltungen ruinieren Kulturerbe

Die Kaiserwiese gibt einen Vorgeschmack darauf, wie es im Schönbrunner Schlosspark aussehen kann, wenn dort "Events" wie Skirennen abgehalten werden. Der Erholungsraum und eine kulturelle Attraktion werden über längere Zeiträume beeinträchtigt.

Peter Jürß,
1160 Wien