Zum Artikel von Saskia

Blatakes, 27. Februar

Unterrichtet die Jugend
in "Politischer Bildung"

Als Erstes sollte die "Politische Bildung" wieder Einzug in unser Unterrichtswesen halten, das wäre schon einmal ein wichtiger Schritt, um das Demokratieverständnis der Heranwachsenden zu fördern. Die beiden Essays von Stephan Hessel "Empört Euch" und "Engagiert Euch" könnte ich als Pflichtlektüre empfehlen. Die Menschen sollten aufgerüttelt werden, dass unsere Demokratie kein Selbstverständnis ist und wir Gefahr laufen in einer Diktatur des freien Marktes zu enden, wo wir schlichtweg nur zu Konsumenten degradiert werden und die Konzerne bestimmen, wo es langgeht. Im Großen und Ganzen sind wir ohnehin schon an diesem Punkt angelangt.

Thomas Richter,

per E-Mail

Jeder Mensch kann
die Welt verbessern

Jeder kann die Welt verbessern, wenigstens an einem Punkt, und damit ist die Welt als Ganzes ein wenig besser geworden. Ungleich schwieriger ist es, andere zu überzeugen oder gar zum Mitmachen zu bewegen.

Was hat der Club of Rome praktisch bewirkt? Was wurden die Grünen als Träumer und Spinner abgetan. Allzu viele haben die Dringlichkeit ihrer Anliegen immer noch nicht begriffen, und die Wirtschaftsaffinen fürchten ihre Ideen als geschäftsschädigend.

Die Ziele unserer "heutige Jugend" unterscheiden sich bereits in wesentlichen Punkten von denen ihrer Eltern. Ein Auto, ein eigenes Haus? Wozu? Es ist viel spannender, ohne solche Prestigeobjekte auszukommen - frei zu sein! Nicht nur sie haben das Bild großer Städte in ganz Europa verändert, wo es schon weniger Autos als früher und dafür mehr Fahrräder gibt.

Christine Preyer,

per E-Mail

Zum Artikel von Jan Michael

Marchart, 27. Februar

Sparbetrieb in den Spitälern auf Kosten des Personals

Das, was hier abläuft, ist eine Unglaublichkeit sondergleichen. Durch politische Inkompetenz im Management des Wiener Gesundheitswesens entsteht eine Situation, die vermeidbar gewesen wäre. Aber vielleicht war es auch Kalkül, die Patientenversorgung vorsätzlich drastisch zu verschlechtern und dann das ärztliche Personal als Buhmann hinzustellen, weil es gesetzlich festgelegte Arbeitszeiten einhalten will. Man darf dabei nicht vergessen, dass dem ärztlichen Personal zuvor jahrelang Ruhezeiten vorenthalten wurden, die mit einem Almosen abgeglichen wurden. Auch hier hat das Personal nachgegeben. Sehr bedauerlich ist auch, dass sich die Abteilungsvorstände das alles gefallen lassen. Anstatt ihre Mitarbeiter von der Notwendigkeit eines "Opt-out" zu überzeugen, sollten sie mehr Personal verlangen, um die anstehende Arbeit auch wie bisher qualitativ hochwertig erledigen zu können.

Eine Frage noch: Werden auch in der Verwaltung des KAV entsprechend Stellen eingespart?

Klaus Kirchbacher,

per E-Mail