Zum Artikel von Alexandra Grass, 9. April

Heilpflanzen mit Globuli für die Homöopathie. - © Foto: fotolia / Sonja Birkelbach
Heilpflanzen mit Globuli für die Homöopathie. - © Foto: fotolia / Sonja Birkelbach

Erfolge der Homöopathie sind nicht beweisbar

Auch wenn es vieles gibt, was nicht verständlich ist, Überprüfungen sind immer möglich. Gerade bei der Homöopathie, die nur Symptome kennt, ist das einfach. Da gab es eine Kopfwehstudie, an der neben Ärzten auch Homöopathen teilnahmen. Das Ergebnis: Homöopathie = Placebo. Durch solche Doppelblindstudien (weder Patient noch Arzt wissen, wer das Placebo und wer das Homöopathikum erhalten hat) sind Rückschlüsse auf die Wirksamkeit möglich.

Dr. Theodor Much,
per E-Mail

Linderung der Symptome für Patienten spürbar

Alle Argumente gegen die Homöopathie haben eines gemeinsam: Sie gehen an der Sache völlig vorbei. Keiner der Versuche, deren Wirkung mittels Studien oder Experimenten nicht nur infrage zu stellen, sondern als Blödsinn abzustempeln, konnten sie nicht zum Verschwinden bringen. Ganz im Gegenteil. Immer mehr Menschen stellen der grauen, ach so wissenschaftlichen Theorie ihre simple Erfahrung gegenüber, durch sie Heilung oder wenigstens Besserung erzielt zu haben. Trotz all der Obergescheiten setzen immer mehr graduierte Mediziner, Ärzte im praktischen Dienst am Patienten homöopathische Mittel ein. Warum wohl?
Ganz einfach, weil sie damit Erfolg haben - gegen alle noch so schweren Geschütze der Schulmediziner, die ja immer alles besser wissen und erwarten, sie und nicht der Patient sei das Maß aller Dinge. Es geht nämlich nicht darum, wie Homöopathie wirkt, sondern ob.
Wenn homöopathische Medikamente auch bei Tieren mit Erfolg eingesetzt werden, dann wohl nicht, weil die sich das einbilden.

Christine Preyer,
per E-Mail

Kochsalzstudie bringt eindeutige Ergebnisse

Schon im Jahre 1835 fand auf Betreiben der Homöopathen die Nürnberger Kochsalzstudie statt. Das Ergebnis war eindeutig negativ für die Homöopathie. Diese Studie erfüllte alle notwendigen modernen Bedingungen, um Faktoren auszuschalten, die zu einer Verzerrung der Ergebnisse führen können. Die Studie kann heute noch ausgewertet werden. Das Ergebnis hält immer noch.

Dr. E. Berndt,
per E-Mail

Zum Artikel von Marina Delcheva, 8. April
Haftungen ohne Ende nicht nur bei der Kärntner Hypo

Ich denke an die Griechenland gewährten Unterstützungen. Hier wird uns ständig versichert, es koste nichts. Irgendwann fallen dann doch die als Darlehen getarnten "Forderungen" aus, weil Griechenland nie ernsthaft an Tilgung denkt. Dann werden auch die Bürgschaften fällig. Und es müssen der EZB die Verluste aus den aufgekauften griechischen Staatsanleihen ersetzt werden. Und die in Europa nur formell auf Target-Salden notierten Verrechnungskonten werden von den Pleitekandidaten selbstverständlich auch nicht ausgeglichen. Ich finde es katastrophal, die alten Fehler zu wiederholen. Nur das Strickmuster ist jedes Mal neu.

Erich Rauh,
per E-Mail

Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 9. April
Paradigmenwechsel bei der Beschäftigungspolitik

Da die Beschäftigungspolitik nicht mehr über das Wirtschaftswachstum zu definieren ist, wäre schon längst ein Paradigmenwechsel notwendig. Vor allem ein Hinterfragen von Massenmigration, die nur zu Verdrängungseffekten führt, und eine völlige Neuverteilung des Faktors Arbeit wäre sinnvoll. Noch drückt man sich davor, weil es operativ schwierig umsetzbar ist, aber strategisch wird man mittelfristig nicht umhinkommen.

Mag. Martin Behrens,
1230 Wien