Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft

Laut Staatsbürgerschaftsgesetz bewirkt der freiwillige Eintritt in den Militärdienst eines fremden Staates den Verlust der Staatsbürgerschaft. Auch ist einem Staatsbürger, der im Dienst eines fremden Staates steht, die Staatsbürgerschaft zu entziehen, wenn er durch sein Verhalten die Interessen oder das Ansehen der Republik erheblich schädigt. Warum wird dieses Gesetz nicht auch auf Dschihadisten - die im Ausland Kriegsdienst leisten - angewendet? Kriegsurlaub, egal welcher Art, kann doch Österreich als neutraler Staat nicht dulden.
Gemäß humanitärem Völkerrecht werden Kriege heute nicht mehr ausschließlich von klassischen Armeen geführt, sondern auch von nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen. Ferner ist in einem zerfallenden Land der Staatsbegriff anders zu bewerten als in einem funktionierenden Land und der IS bezeichnet sich selbst als Staat.

Kurt Gärtner,
4600 Wels

Zum Gastkommentar von Simon Inou, 7. Mai
Afrikanische Soldaten kämpften für Alliierte

Herzlichen Dank für Ihren Artikel, der eigentlich überfällig ist. Meine Mutter (während des Kriegs in Mannheim lebend) hat stets moniert, dass zum Beispiel in Kriegsfilmen kaum schwarze Soldaten gezeigt werden, obwohl es sehr viele gab - und diese zu Kindern viel freundlicher und hilfsbereiter waren als die Weißen. Auch dafür möchte ich mit diesem E-Mail danken.

Stephanie Wiesbauer,
per E-Mail

Kärnten ist wie ein Klein-Griechenland

Griechen und Kärntner leiden an den Folgen der Rattenfänger vergangener Tage. Die Griechen werden in Brüssel gepiesackt, die Kärntner in Wien.

Peter Jürß,
1160 Wien

Schrottplatz Bildungspolitik auf dem Rücken der Lehrer

Die "Neue Mittelschule" ist als Konkurrenz zur AHS-Unterstufe mit ungeheurer Propaganda und Unsummen an Steuergeldern eingerichtet worden. Trotz der Bemühungen seitens der Lehrerschaft ist sie bei der Bevölkerung dennoch durchgefallen. Die jüngste Evaluation dieses Projekts zeigt ein vernichtendes Urteil, sowohl finanziell als auch von den Ergebnissen her. Was tut nun unsere Regierung? Statt Produkt von Markt zu nehmen, hält sie weiter an diesem Unsinn fest und will nun die ausufernden Zusatzkosten der Lehrerschaft abpressen, die im Vergleich zu allen anderen OECD-Staaten mit der deutlich geringsten Supportunterstützung, ohnehin schon Grandioses leistet.
Das würden sich die Mitarbeiter eines Autokonzerns kaum gefallen lassen, wenn sie weiter ein Vehikel produzieren müssten, bei dem die Nachfrage gleich null ist, dieses auch noch ohne eigenen Nutzen finanzieren sollten und mit anzusehen, wie die Karre dann am Schrottplatz endet.

Mag. Chrsitian Höfner,
per E-Mail