Gewalt bei Demonstration gegen Flüchtlinge

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es so gewollt ist. Die Polizei muss doch in der Lage sein, diese Hohlköpfe in den Griff zu bekommen, mit mehr Polizisten, oder um derartige Einrichtungen ein Demoverbot zu verhängen, was rechtlich möglich ist. Andererseits muss ich mich fragen, warum weder bei uns noch in Deutschland staatlicherseits Asylanträge nicht im Tempo der Schweiz bearbeitet werden können. Schweizer Behörden entscheiden durchschnittlich innerhalb von 40 Stunden über einen Asylantrag von Bürgern diverser Balkanstaaten. Damit ist der Weg frei für die geschundenen Kriegsflüchtlinge aus Syrien, dem Irak. Armut ist nun einmal kein Asylgrund, auch wenn es für die Betroffenen schmerzlich ist. Jeder hat die Möglichkeit, sich aus seinem Land heraus um einen Arbeitsplatz zu bewerben. Dazu muss er nicht illegal einreisen.

Sonja Hirsch,
per E-Mail

Zu den Meldungen vom 20. August
Kritik an der Aussagekraft eines Bildes

Der Titel der Kolumne soll wohl suggerieren, dass man durch Lesen seinen Wissensstand verbessert. Zum Thema "Umgang mit Strahlenquellen" trifft das sicher nicht zu.
Das gestellte Bild stellt ein völlig unrealistisches Szenario und schon gar keinen "besonderen Schutz" dar. Kein Mensch wird ein Stahlfass so transportieren, weil es schon leer viel zu unhandlich wäre. Wenn das Fass radioaktive Stoffe enthält (sonst ist die Kennzeichnung unzulässig), schon gar nicht, weil die elementarsten Regeln des Umganges nicht eingehalten sind. Auch der Text ist unzureichend, weil die dosimetrische Überwachung nur ein Teil der vorgeschriebenen Maßnahmen ist.
Ein Vergleich in Bezug auf die Aussagekraft: Wenn man Wissen über richtiges Bergwandern demonstrieren will und mit einem Foto ergänzt, auf dem jemand barfuß durch die Gegend wandert.

Dr. Manfred Tschurlovits,
1220 Wien

Zum #erzschlag vom 21. August
Wahrheit, in Lyrik verpackt

Ein Gedicht, das der momentanen Situation ganz entspricht. Ein Hoch dem Poeten, der das Kind beim Namen nennt.

Hans Lengauer,
per E-Mail

Smartphone-Sucht macht Kinder sprachlos

Eltern verbringen viel Zeit mit Smartphones und Tablets. Das führt dazu, dass Kinder nicht mehr richtig sprechen lernen. Die elterliche Abhängigkeit beeinträchtigt die Entwicklung von Kindern. Es gibt es einen besorgniserregenden Anstieg an Sprachproblemen in Schrift und Sprache.

Walter Koren,
4560 Kirchdorf