Schutz der persönlichen Daten der Bürger der EU

Dass Organe der EU die Weitergabe von persönlichen Daten von Bürgern europäischer Staaten ohne rechtliche Grundlage und ohne faire Gegenseitigkeit veranlasst haben, ist ein krimineller Akt, der wohl wieder ohne Folgen bleiben wird.
Warum die Republik Österreich es widerspruchslos hinnimmt, dass personenbezogene Daten ihrer Bürger von Organen der EU widerrechtlich, missbräuchlich und vermutlich der Bereicherung wegen an Unbefugte übermittelt werden, sollte nicht nur die Staatsanwaltschaft, sondern auch ein politischer Ausschuss prüfen.
Wer immer noch meint, die Weitergabe seiner persönlichen Daten sei unverfänglich, da man ja nichts zu verbergen habe, sollte kurz darüber nachdenken, welche unabsehbaren Folgen es hat, wenn sich beim Abgleich der Daten (Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Quellen) Fehler einstellen. Denken Sie aber nicht zu lange nach, denn Sie werden ohnehin nie erfahren, wer Ihre Daten mit welchen verknüpft und bewertet hat und welche Folgen das hat.

Linda Aichenkron,
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Zum Gastkommentar von Heinz Kienzl und Wolfgang Wolte, 7. Oktober
Flüchtlinge in griechischen Hotels

In Griechenland, in dem bekanntermaßen ein wesentlich milderes Klima herrscht (zumindest in Meernähe), stehen jeden Winter die Hotels leer: zehn-, vermutlich sogar hunderttausende Betten. Temporär die Flüchtlinge auch dort unterzubringen, würde nicht nur diesen helfen, sondern auch den Hotels ein Einkommen sichern sowie Griechenland Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.
Würde man die Milliarden, die aufgewendet werden, dazu verwenden, könnte man einen Mehrfachnutzen daraus ziehen - auch die Flüchtlinge. Die zusätzlich nicht auch noch tausende Euro zahlen müssten, um in die Mitte Europas zu kommen.
Einfache Lösungen - aber offensichtlich politisch nicht gewollt. Warum wohl?

Wolfgang Wanz,
per E-Mail